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Valery Gergiev nimmt einen Orden von Wladimir Putin entgegen. EPA/IVAN SEKRETAREV/POOL ++ +++ dpa-Bildfunk +++
© IVAN SEKRETAREV/picture alliance / dpa
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Die Kultur reagiert auf den Krieg: Was der Fall des russischen Dirigenten Valery Gergiev über die Ignoranz des Westens lehrt

Putin-Freund Valery Gergiev schweigt zum russischen Angriff auf die Ukraine. Nun hat der Maestro auch seinen Chefposten bei den Münchner Philharmonikern verloren.

Valery Gergiev sollte sich erklären, am Montag lief das Ultimatum aus, das Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter als Dienstherr der Münchner Philharmoniker ihm gestellt hat. Aber der Chefdirigent des Orchesters schweigt beharrlich zu Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine, kein Wort der Kritik oder „gar der eindeutigen und unmissverständlichen“ Distanzierung, wie der OB forderte. Am Dienstagmorgen hat München die Konsequenzen gezogen: Gergiev, außerdem Chef des St. Petersburger Mariinsky Theaters, ist seinen deutschen Job los. Mit sofortiger Wirkung ist er von seinem Posten entbunden. Die Münchner Philharmoniker werden nicht mehr unter seiner Leitung musizieren.

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