
Die neue Berlinale-Leiterin Tricia Tuttle über die Herausforderung, ein Filmfestival in politisierten Zeiten zu organisieren, und wie sie Hollywood wieder für Berlin begeistern möchte.

Die neue Berlinale-Leiterin Tricia Tuttle über die Herausforderung, ein Filmfestival in politisierten Zeiten zu organisieren, und wie sie Hollywood wieder für Berlin begeistern möchte.

Zum Konzert „Friede auf Erden“ luden das Deutsche Symphonie-Orchester und der Rundfunkchor auch Michel Friedman und Iris Berben ein. Friedman appellierte eindringlich.

Am 13. Februar startet die nächste Berlinale. Zum Warming-up empfehlen wir zehn Filme, die den Goldenen Bären gewonnen haben.

Laut Gerichtsurteil müssen Honorarkräfte an Musikschulen festangestellt werden. Aber den Ländern und Kommunen fehlt das Geld. Nun dürfen die Freien laut einem Bundesbeschluss erst mal weiterarbeiten.

Die Gefahr von rechts wird unterschätzt, sagt Regisseurin Ruth Beckermann. Der Protest gegen Herbert Kickl, der wahrscheinlich bald Österreich regiert, sei verhalten. Schon jetzt gebe es Wendehälse.

Und Frank Peter Zimmermann sorgt für eine Hommage auf die Schönheit des Zerbrechlichen: ein Abend in der Philharmonie mit Elgars Violinkonzert und der Lemminkäinen-Suite von Jean Sibelius.

Der scheidende Direktor der Deutschen Kinemathek und langjährige Leiter der Festival-Retrospektiven wird am 20. Februar im Rahmen der Filmfestspiele geehrt.

Dagmar Manzel setzt Humperdincks Märchenoper als Traumerzählung in Szene. Am Samstag feierte „Hänsel und Gretel“ an der Komischen Oper im Schillertheater Premiere.

Der US-Präsident fasziniert auch seine Gegner. Kulturkritiker Seeßlen über den Amtsantritt, Trumps Wurzeln in den amerikanischen Mythen und die Frage, ob die antidemokratische Dynamik noch zu stoppen ist.

Tricia Tuttle stellt das Programm der Berlinale vor. Um Gold und Silber konkurrieren 19 Produktionen, in der „Special“-Reihe werden James Mangolds Dylan-Biopic und der neue Film von Burhan Qurbani präsentiert.

Menschenrechte? Redefreiheit? Ideal und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Was können Kunst und Kultur gegen deren zunehmende Gefährdung ausrichten?

16 Jahre leitete er als Chefdirigent die Berliner Philharmoniker. Den Klassikbetrieb hat der Brite gehörig umkrempelt, nicht nur in der Hauptstadt. Ein Trommelwirbel zum 70. Geburtstag des großen Kommunikators.

Kein Baustopp an der Behrenstraße, jetzt ist es amtlich. Zehn Millionen Euro für 2025 werden entsperrt, ab 2026 helfen Beleihung und Streckung der Maßnahmen bis in die 2030er Jahre.

Ungewöhnliche Wahl: Die menschliche Stimme ist das von den Landesmusikräten ausgerufene Instrument des Jahres 2025. Beim Pressetermin dazu singt sogar Berlins Kultursenator Joe Chialo.

Das Verlagshaus mit 100.000 Partituren und Noten in den Pacific Palisades ist abgebrannt. „Wir haben alles verloren“, sagt der Sohn des Komponisten. Die Kunstschätze des Getty Center sind vorerst sicher, aber viele Galerien, Ateliers und zeitgenössische Kunstwerke wurden ebenfalls zerstört.

Viel zu lachen gibt es bei den Neustarts nicht. Dafür ergibt sich eine spannende Mischung vom Medienthriller bis zum völlig durchgedrehten Putin-Biopic.

Die Allgmeine Erklärung der Menschenrechte wird in diesem Jahr 77. Von ihrer Realisierung ist die Welt weit entfernt – man denke nur an Iran oder Afghanistan.

Das RambaZamba Theater, die Neuköllner Oper, C/O Berlin, das Purple Tanzfestival, das Filmfest FrauenWelten: Von der jüngsten Förderrunde profitieren 70 Projekte.

Alleine für den Disney-Film „Mufasa“ wurden in Deutschland 510.000 Eintrittskarten gelöst. Am historischen Jahrestief bei den Ticketverkäufen dürfte sich dennoch kaum etwas ändern.

Die christliche Kunst kennt viele Frauen mit übernatürlichen Kräften. Ihre Geschichten wurden jedoch früh verdrängt. Dabei trägt schon die göttliche Weisheit, die heilige Sophia, weibliche Züge.

Der Anschlag in Magdeburg hat einmal mehr gezeigt, wie verwundbar wir sind. Aber der öffentliche Raum bedeutet nicht nur Ohnmacht, sondern auch Stärke. Demokratie beginnt unter freiem Himmel.

Der iranische Filmemacher Mohammad Rasoulof über seine Zeit im Gefängnis, sein Leben im Exil und sein Familiendrama über die Frauenproteste, das für Deutschland bei den Oscars antritt.

Die Kürzungen sind beschlossene Sache. Die Betroffenen zeigen sich bestürzt, vor allem die Volksbühne und Sasha Waltz. Für die Sanierung der Komischen Oper gibt es Hoffnung, in kleineren Einrichtungen werden die ersten entlassen.

Seit Mai leiten Manos Tsangaris und Anh-Linh Ngo die Berliner Akademie der Künste. Ein Gespräch über Kunstfreiheit, das Berliner Spardrama und ihre Pläne für die beiden Häuser.
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