
Die Oscar-Verleihung am Sonntag wird unter dem Eindruck der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump stehen. Sie könnte schon ein Indiz sein, wie Hollywood mit diesem Problem in den nächsten vier Jahren umgeht.

Die Oscar-Verleihung am Sonntag wird unter dem Eindruck der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump stehen. Sie könnte schon ein Indiz sein, wie Hollywood mit diesem Problem in den nächsten vier Jahren umgeht.

Über den Ur-Moment der Demokratie und die Kostbarkeit des Wahlrechts, das in fast 40 Prozent der Länder weltweit nicht existiert.

Zum dritten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine empfehlen wir fünf Bücher, die über Geschichte und Gegenwart dieses Landes aufklären – und fünf Filme mitten aus dem Krieg.

Den Bär gewinnt dieses Jahr ein Coming-of-Age-Film. Die Jury unter Leitung von Todd Haynes würdigt mit ihren Preisen das breite Spektrum des Wettbewerbs. Und die Gala ging ohne politische Aufreger über die Bühne.

Ein Kammerspiel über Freundschaft, Liebe und die Kunst, davon zu erzählen: Richard Linklaters Tragikomödie „Blue Moon“ mit Ethan Hawke als Broadway-Legende Lorenz Hart.

Von den Golanhöhen nach Deutschland: Ameer Fakher Eldin, Regisseur des Wettbewerbsfilms „Yunan“, über Heimat, die Halligen – und seine Zusammenarbeit mit Hanna Schygulla.

Der Tod macht Angst, sagt der Dokumentarfilmer Philipp Döring. „Aber man kann seine Angst auch angucken.“ Sein im Berliner Franziskus-Krankenhaus gedrehter Vierstünder ist nur einer von vielen Berlinale-Beiträgen über Pflege und Alter.

Jessica Chastain und Regisseur Michel Franco über „Dreams“ und den amerikanischen Alptraum

Die zweite Hauptrolle in Ina Weisses Berlin-Brandenburg-Film spielt Saskia Rosendahl: ein stilles Drama über Eltern, Kinder und verborgene Sehnsüchte.

Zunächst beeindruckte die Gewinnerin des Ehrenbären mit einem Plädoyer für die Menschlichkeit. Dann bezog Tilda Swinton doch einseitig Stellung, mit einer Sympathiebekundung für den Israel-Boykott des BDS.

In „A Letter to David“ adressiert Regisseur Tom Shoval den gekidnappten Schauspieler David Cunio. In „Holding Liat“ zeigt Brandon Kramer, wie es eine Familie in Sorge um die Tochter zerreißt – und um den Kurs Netanjahus.

Von Romeo und Julia bis zu Thelma und Louise: Zahlreiche mythische und mythologische Paare vermitteln uns eine Idee von dem, was Liebe ist – oder sein kann.

Das Kino kennt keine Visa und Abschiebungen, sagte die schottische Schauspielerin in ihrer Dankesrede für den Goldenen Ehrenbär. Ihre poetisch-politischen Worte prägten die Eröffnung der 75. Berlinale.

Fantasie und Haltung, Statements und warme Klamotten: Das war der rote Teppich zur Eröffnung der ersten Berliner Filmfestspiele unter Leitung von Tricia Tuttle.

Maria Schrader, Todd Haynes und die anderen: Die Mitglieder der Bären-Jury stellen sich vor.

Mit seinem neuen Film „Das Licht“ startet jetzt die Berlinale: Tom Tykwer über das Versagen der Boomer und das Kino als Mittel gegen Vereinsamung.

Auch der deutsche Marktanteil ging zurück, so die Bilanz der Filmförderanstalt. Dass in diesem Jahr wieder mehr Blockbuster auf der Startliste stehen, hält FFA-Vorstand Peter Dinges für ein gutes Zeichen.

Wie sieht’s mit der Regie-Quote aus? Wo wurden Rekorde gebrochen? Und wie viele Berlinale-Plakate hängen im Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters?

Auf der Berlinale ist Claude Lanzmanns „Shoah“ wiederzusehen. Neun Stunden dauert der Dokumentarfilm, der vor 40 Jahren eine Zeitenwende markierte. Warum die Wahrheit einen langen Atem braucht.

Die Berlinale stand 2024 wegen ihrer Abschlussgala, auf der Preisträgerinnen und Preisträger einseitig ihre Sympathie mit Palästina bekundeten, in der Kritik. Wie reagiert das Festival in diesem Jahr auf die komplizierte Weltlage? Das sagen unsere Experten.

Am Montag beginnt der Kartenvorverkauf, das Programm gleicht einem Dschungel. Wir lindern Ihre Qual der Wahl: Auf diese 25 Filme ist die Tagesspiegel-Redaktion besonders gespannt.

Ihr Ausdrucksspektrum ist immens: Im Berliner Boulez Saal erkundet Clara-Jumi Kang den Reichtum des Genres Violinsonate, kongenial begleitet von Sunwook Kim.

Auch die Jubiläumsausgabe der Berlinale dauert zehn Tage. Aber die Wettbewerbs-Galas im Berlinale-Palast enden früher. Das passt nicht zu Tricia Tuttles Plan, den Potsdamer Platz fürs Publikum attraktiver zu machen.

Requiem auf eine Stimme: In „Maria“ erkundet Regisseur Larraín zum dritten Mal nach „Jackie“ und „Spencer“ auf meisterliche Weise eine Frauenikone des 20. Jahrhunderts. In der Titelrolle: Angelina Jolie.
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