Dem Senat kommt innerhalb eines Jahres schon der zweite Ressortleiter abhanden. Die Neubesetzung gestaltet sich schwierig - ein paar Namen stehen im Raum, aber eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Derweil bemüht sich die SPD, die Schuld am personellen Wechsel der CDU zuzuschieben.
Hannes Heine

Die Berliner Regelung der Beschneidung stößt auf Ablehnung. Justizsenator Heilmann will sich nun mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde treffen. Die Bundesregierung will mit einem Gesetz Rechtssicherheit schaffen.
Die am Mittwoch vom Berliner Senat vorgeschlagene Übergangslösung zur Beschneidungs-Kontroverse stößt bei jüdischen vereinigungen sowie bei Muslimen und Christen auf Ablehnung. Die Debatte wird immer schärfer.

Im Süden der Stadt schlagen Neonazis regelmäßig zu, zuletzt traf es immer wieder die Jusos. Der SPD-Experte Sebastian Edathy hat sich die Sorgen im Kiez angehört und übt dabei auch Kritik an den Ermittlungsbehörden.

Nach ihrer fristlosen Kündigung hat sich die frühere Chefärztin Karin Büttner-Janz mit dem landeseigenen Klinikkonzern Vivantes vor Gericht geeinigt. Dabei geht es um erhebliche Summen.
Nach ihrer fristlosen Kündigung hat sich die frühere Chefärztin Karin Büttner-Janz mit dem landeseigenen Klinikkonzern Vivantes vor Gericht geeinigt. Dabei geht es um erhebliche Summen.
Im Streit um die absenkbaren Busse, die beim Halten den Ein- und Ausstieg erleichtern, ist der Senat der Opposition im Abgeordnetenhaus entgegengekommen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen eigentlich darauf verzichten, dass sich die Fahrzeuge beim Halten automatisch neigen.
Als die Flammen aus dem Auto schlugen, war er bereits hunderte Meter entfernt. Ihn würde die Polizei nicht kriegen, sagte er sich. Und er behielt Recht. Ein anderer Brandstifter wurde gefasst vor einem Jahr. Seither werden kaum noch Autos angezündet. War’s das?
Junge Berliner Muslime werben für ihren „Code of Ethics“. Zur Langen Nacht der Religionen sind sie auf dem Schlossplatz.

Sie fragten "Bist du Jude?" - und schlugen zu. Vier Jugendliche haben am Dienstagabend in Friedenau einen Rabbiner im Beisein seiner Tochter brutal attackiert. Der Regierende Bürgermeister Wowereit und Innensenator Henkel verurteilten die Tat scharf.

Die Berliner Polizei ist offenbar einem Maulwurf in den eigenen Reihen auf der Spur. Ein Beamter steht in Verdacht, Informationen über eine geplante Rocker-Razzia an die Bandidos und Medien weitergegeben zu haben.
Spitze der Kassenärztlichen Vereinigung zahlt nichts zurück – Senat will vor Gericht ziehen.

Erstmals haben Ermittler einen detaillierten Gefahrenatlas für die Stadt erstellt, der am Montag vorgestellt werden soll. So lässt sich feststellen, welche Delikte wo am häufigsten begangen werden - und dass z.B. in Spandau mehr passiert als in Neukölln.
Erneut ist im Berliner Süden ein Nazi–Gegner angegriffen worden. Rechtsextreme Schläger verletzten ein 17-jähriges Mitglied der "Falken".

Mitten am Tag wurde ein 30-jähriger bei einer Verfolgungsjagd auf einer viel befahrenen Straße abgedrängt, dann aus seinem Auto gezerrt und mit einem Messer attackiert. Mindestens einer der Beteiligten kommt aus dem Hells-Angels-Umfeld.
Die Vize-Vorsitzende und der Personal-Geschäftsführer scheiden aus dem landeseigenen Klinikkonzern aus.
Im Südosten der Hauptstadt greifen Unbekannte seit Monaten linke Anwohner an. In Justizkreisen geht man davon aus, dass junge Neonazis aus der Gegend gezielt Jagd auf politische Gegner machen. Dieses Mal hatten es die Täter auf das Haus eines Linken-Bezirkspolitikers abgesehen.

Mario Czaja, Gesundheitssenator, hat sich viel vorgenommen: Er will die steigenden Sozialhilfeausgaben für Pflegebedürftige überprüfen. Als Ergebnis soll es aber keine Kürzungen geben. Er will an die Leistungen ran, die eigentlich unnötig sind. Aber wie macht man die ausfindig?

Am Sonntag waren wieder 1800 Polizisten im Einsatz – zum Schutz von 40 Rechtspopulisten, die ihre "Pro Deutschland"-Demo fortsetzten. Bei 35 Grad blieb die Lage aber ruhig.
Am Samstag war viel los in Berlin: Islamfeinde zogen vor Moscheen und Israelfeinde über den Kurfürstendamm. Hunderte kamen zu Gegenprotesten, die Polizei war im Großeinsatz. Überraschend blieb es friedlich. Doch vorbei ist es damit noch lange nicht.
Zwei Demos finden heute in Berlin statt: Begleitet von Gegenprotesten demonstrieren Anhänger der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland vor Moscheen in Berlin. Außerdem findet der israelfeindliche Al-Kuds-Aufzug statt. Die Geschehnisse vom Samstag können Sie in unserem Ticker nachlesen.

Engagement lohnt sich, wie der Wandel der einst berüchtigten Weitlingstraße in Lichtenberg zeigt. Anders sieht es in Schöneweide aus – noch.
Berlins Justizsenator Thomas Heilmann setzt eine Staatsanwältin speziell für lesbische, schwule und transsexuelle Opfer ein.