
Was bedeutet der Konflikt in der Türkei für Berlin? Dilek Kolat (SPD) fordert Anstrengungen der Exilgemeinden. Die 48-jährige Integrationssenatorin wurde in der Türkei geboren.

Was bedeutet der Konflikt in der Türkei für Berlin? Dilek Kolat (SPD) fordert Anstrengungen der Exilgemeinden. Die 48-jährige Integrationssenatorin wurde in der Türkei geboren.

Der Anschlag in Ankara könnte die Gewalt unter türkisch-kurdischen Exilgemeinden eskalieren lassen. Zuletzt waren die rechtsextremen Grauen Wölfe in deutschen Städten unterwegs.

Wartemarken sollen verkauft, Flüchtlinge von einem Sicherheitsmann beleidigt worden sein. Die neue Registrierungsstelle in der Bundesallee wird mit BER-Bänken ausgestattet.

Deutschen Rockern um Frank Hanebuth droht auf Mallorca ein langes Verfahren. Doch die Anklage zögert und das Milieu bleibt optimistisch.

In Berlin leben zurzeit 25.000 Flüchtlinge in 83 Sammelunterkünften. Bis zum Jahresende dürfte ihre Zahl noch massiv steigen.

"Die Situation in Bayern ist dramatisch, unhaltbare Zustände sind unvermeidlich“. Der Bund informiert die Länder per E-Mail über neue Entwicklungen in der Flüchtlingskrise - und schlägt dabei einen alarmierenden Ton an.
Berlin/Potsdam - Jeden Tag – seit Monaten – befassen sich bundesweit Tausende Beamte mit der Lage an den deutschen Grenzen, auf Bahnhöfen und Autobahnen, in den Notunterkünften und Ämtern. Jeden Tag – seit Wochen – kommen 10 000, manchmal 12 000 Flüchtlinge neu nach Deutschland, meist über Bayern, aber auch über Sachsen und Brandenburg.

Der Ex-Polizeichef und Dirk Gerstle sollen als Staatssekretäre den Krisenstab für Flüchtlingsmanagement leiten. Am Lageso gab es wieder Krawall. Und die Bundeswehr hilft bei der Registrierung.

30.000 Flüchtlinge sind bisher in diesem Jahr schon in der Stadt angekommen. Das Land reaktiviert alte Führungskräfte und beschlagnahmt Hallen.

Der Berliner Senat will an diesem Dienstag den früheren Polizeipräsidenten Glietsch aus dem Ruhestand holen. Er soll in der Flüchtlingskrise die "organisatorische Leitung" übernehmen.

Mediziner der Universitätsklinik halten in der Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne nun täglich Sprechstunden für Flüchtlinge ab.

Kippt die Stimmung? Werden Wohnungen beschlagnahmt? Sozialsenator Czaja diskutierte mit Flüchtlingsexperten über aktuelle Herausforderungen für Berlin und Deutschland.
PKK-Chef Öcalan sitzt seit 1999 in einem türkischen Hochsicherheitstrakt. Seine "Roadmap für Verhandlungen" mit der Regierung in Ankara ist nun auf Deutsch erschienen.

Evrim Sommer sitzt für die Linke im Abgeordnetenhaus. Ab 2016 aber möchte sie Bezirksbürgermeisterin werden. Die einstige Schönebergerin könnte zum heterogenen Ost-Bezirk passen.

Integration kommt nicht von allein - schon gar nicht, wenn Bildung fehlt. SPD-Mann Raed Saleh besucht syrische Christen. Ein Ortstermin.

Die Begrüßung der Flüchtlinge in der früheren Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Spandau war herzlich. Doch es gibt auch Streit über die neu angekommenen Flüchtlinge.

Der Senat ergreift angesichts der zusätzlichen Flüchtlinge aus Ungarn Notmaßnahmen: Unter anderem ziehen Flüchtlinge in den Flughafen Tempelhof ein - und in die Kaserne in Spandau.
Berlin rechnet mit Tausenden Flüchtlingen aus Budapest in den nächsten Tagen

Der Senat entscheidet bald, ob aus dem Flughafen Tempelhof ein Heim für Asylbewerber wird. In Moabit versuchten wütende Flüchtlinge das Lageso zu stürmen.

Neulich waren die Punks aus Polen sauer. Mit Flaschen und Fahrradketten schlugen sie auf die Afrikaner ein. Und Halbstarke zeigen ihre Messer. Das RAW-Gelände ist hart umkämpft. Eine Nacht in Berlins berüchtigster Ausgehzone.

Auch am Dienstag kamen Hunderte, um einen Asylantrag beim Lageso in Moabit zu stellen. Das Amt wird der Lage kaum Herr. Mediziner fordern nun ein Budget für Hygiene und Medikamente. Eine Behandlung gemäß EU-Richtlinie sei derzeit kaum möglich.

Berlin - Endlich, hoffentlich klappt’s auch. Das werden sich in den Sozialverbänden, Hilfsinitiativen und Behörden am Montag viele gedacht haben: In Berlin soll die Flüchtlingshilfe besser koordiniert werden – und zwar nicht nur die der oft überforderten Ämter, sondern auch die der Tausenden Ehrenamtlichen um die mehr als 60 Flüchtlingseinrichtungen der Stadt.

Allein am Montag mussten vor dem Lageso in Berlin wieder bis zu 100 Freiwillige tätig werden. Die Behörden sind mit dem Strom der ankommenden Flüchtlinge überfordert, die Helfer enttäuscht. Abhilfe soll jetzt eine bessere Abstimmung schaffen.

Mario Czaja soll das drängendste Problem der Stadt lösen. Der Sozialsenator bekommt wegen der Flüchtlinge seit Monaten Ärger von allen Seiten. Den 39-Jährigen hat das verändert. Er versucht nicht mehr, es jedem recht zu machen.
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