
Nostalgie pur: Ein All-Star-Ensemble gratuliert Botho Strauß im Renaissance-Theater zum Geburtstag – und verschweigt dabei unbequeme Wahrheiten.

Nostalgie pur: Ein All-Star-Ensemble gratuliert Botho Strauß im Renaissance-Theater zum Geburtstag – und verschweigt dabei unbequeme Wahrheiten.

Dekadenzgesellschaft im Sinkflug: Die bildende Künstlerin Leila Hekmat gibt ihr Theaterdebüt mit einem furiosen Dreiakter. Setting für das wilde Treiben ist ein Sex-Kaufhaus am Rande Venedigs.

Alle sind erschöpft. Simone Dede Ayivi & Kompliz*innen decken in ihrer Performance „Autsch – Warum geht es mir so dreckig?“ auf, wer das verbrochen hat.

In der DT-Kammer sind alle kritischen Kulturmenschen auf die „Insel der Perversen“ verbannt worden. Derweil inszenieren AfD und BSW deutsches Volkstheater.

„Gut im Abgang“: Die Kabarettisten der Distel beerdigen schon einmal das Jahr 2024 mit Hohn und Spott.

Mehr als tausend Menschen haben in einem Trauermarsch die Berliner Kulturlandschaft zu Grabe getragen. Die meisten haben wenig Hoffnung, dass das Unheil noch abzuwenden ist.

Im Haus der Berliner Festspiele kam am Dienstagabend das Who’s who der Berliner Kulturlandschaft zusammen, um gegen die Sparpläne des Senats zu protestieren. Weitere Aktionen sollen folgen.

Das Festival zeigt Theater, Tanz und Musik von Künstlern, die aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion geflohen sind. Das Stück „Cremulator“ handelt von einem verhafteten Krematoriums-Direktor.

An Aufregerthemen herrscht derzeit kein Mangel. Gut für die Kabarettbühnen der Hauptstadt, die sich Tesla in Brandenburg, den Testosteronspiegel der Männer oder die gescheiterte Ampelkoalition vorknöpfen.

Mit der Architektin, Kunstdirektorin und Kuratorin des deutschen Pavillons in Venedig will Joe Chialo „eine neue Ära“ für das Maxim Gorki Theater einläuten. Dass er die Wahl ohne Findungskommission oder Dialog mit dem Haus getroffen hat, befremdet.

Oliver Polak oder Kurt Krömer begannen hier ihre Karriere: Die Scheinbar in der Schöneberger Monumentenstraße ist nur scheinbar klein. Was macht die Bühne aus?

Ossi gegen Wessi in einer Berliner Eckkneipe. Oliver Mommsen und Stephan Grossmann liefern sich im Renaissance Theater ein Psychoduell um Gentrifizierung, Status und Herkunft.

Das Theaterkollektiv Markus&Markus analysiert in „Matrix Reinsurance“ in den Berliner Sophiensaelen die Einflussnahme von Versicherungsfirmen.

Für ein junges Publikum: „Antigones Vermächtnis“ im Theater in der Parkaue feiert den Geist des Ungehorsams.

Die internationale Leistungsschau des zeitgenössischen Figuren- und Objekttheaters widmet sich in Berlin dem Thema „Geister“. Ein Ausblick auf das Festival.

Das Berliner Kabarett feiert sein 75-jähriges Bestehen mit Sahra Wagenknecht als Bundeskanzlerin und Elon Musk als Hauptaktionär der Hauptstadt.

Das Performance-Kollektiv geht der Auflösung aller Gewissheiten nach: Die Billigprodukte des globalisierten Marktes werden dabei nicht weniger verschleudert als die letzten intellektuellen Standards.

Die Theaterkünstlerin Fatima Çalışkan hat einen Monolog geschrieben, der „Faserland-Boys und ich – Labern über Männerliteratur“ heißt und den sie am Ballhaus Ost aufführt. Ein Gespräch mit ihr über Krachts Erben und sorglosen Wohlstand.

Kommen die vom Senat angekündigten Einsparungen, sieht es besonders bei den Jugendtheatern düster aus. Einblicke in deren oft schon jetzt prekäre Finanzsituation.

In „Hairkunft“ berichtet Hendrik Quast von 3100 Stichstellen im Hinterkopf – und thematisiert Abstiegsangst und Klassenfragen.

Krachender Slapstick und kluge Selbstbespiegelung: Oliver Freese lässt Michael Frayns Theaterfarce in den 1980ern spielen - und gewinnt.

Besser gelaunt und ökologisch bewusster. Die Revue „The Great Reset“ beschwört den kollektiven Geist des Aufbruchs.

Mit ihrer Performance schlägt die türkische Künstlerin einen Bogen zwischen David Cronenbergs unheimlichen Fantasien und tatsächlichen mafiösen Verstrickungen.

Sponsoren sind abgesprungen, Künstler traumatisiert. Der Festivalleiter Avi Toubiana erklärt, wie der 7. Oktober die diesjährigen Jüdischen Kulturtage geprägt hat.
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