
Sich jünger fühlen, als man ist, ist ein verbreitetes Phänomen. Es steht für ein strukturelles Problem – und für etwas individuell Optimistisches.

Sich jünger fühlen, als man ist, ist ein verbreitetes Phänomen. Es steht für ein strukturelles Problem – und für etwas individuell Optimistisches.

Zu viel Information kann schnell zu viel werden. Das erleben sogar Erwachsene. Und konfrontieren trotzdem immer öfter Kinder mit Nachrichten, die Angst machen.

Oh, noch ein Keks? Das Essverhalten von Mädchen wird von klein auf anders beurteilt als das von Jungs, und auch die Kindermode macht Druck. Über Skinny-Jeans für Sechsjährige und sonstige Störungen.

Der Fachkräftemangel macht Frauen gerade zur begehrten Ware. Und entlarvt wie nebenbei viele Gleichberechtigungsmaßnahmen als Accessoires problemloserer Zeiten.

Die meisten Ehefrauen heißen wie ihre Ehemänner. Frauen, die das nicht wollen, gelten als egoistisch und weniger weiblich. Hört das eigentlich nie auf?

Eine uralte Werbebroschüre der brandenburgischen Stahlstadt erinnert mich daran, dass manches sehr wohl planbar ist und fertig sein kann, wenn es gebraucht wird.

Warum mich der plötzlich „leere Tank“ von Neuseelands Regierungschefin erst auf den zweiten Blick beeindruckt hat.

Der britische Skandal-Prinz will mit seiner Biografie ins Gespräch über Unausgesprochenes kommen. Dass das nicht klappt, hätte ich ihm verraten können. Aus Erfahrung.

Beim Radeln durch Berlin kann ich mich über die einfallslose Reklame der Parteien nur ärgern. Zur Stimmabgabe motiviert man so wohl kaum.

Auch ohne Elon Musk und seine Besitzer-Eskapaden muss ich feststellen, dass es Zeit für ein Ende ist. Möglicherweise fiel auch diese Beziehung der Pandemie zum Opfer.

Am Männerbild hat sich seit Jesus und Maria nicht viel geändert: An Josef interessiert die meisten vor allem sein Beruf. Na, frohe Weichnachten auch.

Wenn man in der Endphase einer Pandemie erkrankt, stößt man auf eine sehr widersprüchliche Mischung aus den Resten großer Vorsicht und Desinteresse.

Neulich klingelte ein Mann bei mir und wollte meinen Strompreis deckeln. Er war nicht Robert Habeck sondern von Vattenfall. Da ging mir sehr nachhaltig ein Licht auf.

Der Umgang mit dem Vaterschaftsurlaub zeigt, warum Gleichberechtigung für die Politik keine Priorität hat.

Im Stück „Himmelszelt“ geht es topaktuell um Historisches, und auf und hinter der Bühne waren Frauen am Werk, die sich gegenseitig leben ließen. Auch nicht selbstverständlich.

Den Totensonntag kennen die Jüngeren gar nicht mehr. Dabei will Trauer gelernt sein.

Karl Lauterbach musste zugeben, dass die Kita-Schließungen überflüssig waren. Was für ein armseliges Eingeständnis.

Unsere Kolumnistin sucht Kostüme und lernt viel über wachsende Resilienz durch Gruseln.

Unsere Autorin stößt in einer Brandenburger Pension auf das große Problem der Zeit – oder etwa nicht? Gedanken zum Arbeitsethos der Generationen.

Die Gaspreisbremse ist eine hübsche Idee, an ihrer Umsetzung hapert es aber hinten und vorn. Da helfen auch die Lebenstipps der Spitzenpolitiker nicht.

Womoglich wächst gerade eine neue Generation von Nichtschwimmern heran: Wer will sich noch in kalte Wasser begeben?

Unsere Autorin ist unterwegs im „Pulverfass Ostdeutschland“ und spürt bei den Menschen keine Wut, sondern Erschöpfung und Überforderung.

Unsere Kolumnistin erinnert sich, wie sie der Queen einmal beinahe die Hände schüttelte, wie ihre Bewunderung für die Verstorbene über die Jahre wuchs – und an ein Gurkensandwich.

Die einen beenden Kalte Kriege, die anderen entwickeln Geräte, die die Kommunikation revolutionieren. Was werden Menschen in 50, 100 oder 200 Jahren rückblickend für bedeutender erklären?
öffnet in neuem Tab oder Fenster