
Ankara verhandelt mit Kurdenführer über ein Ende der Gewalt.

Ankara verhandelt mit Kurdenführer über ein Ende der Gewalt.

Offiziell begrüßt Ankara die Stationierung von Patriot-Raketenabwehrsysteme. Doch eine bisher kleine Protestbewegung findet Widerhall in weiten Teilen der türkischen Bevölkerung.

In Syrien sind die Rebellen weiter auf dem Vormarsch – inzwischen sogar mit schweren Waffen. Das hat die Lage auf dem Schlachtfeld womöglich kriegsentscheidend verändert. Um Machthaber Assad wird es derweil immer einsamer.

Wenn am 21. Dezember die Welt untergeht, soll es einen rettenden Ort geben – Sirince in der Türkei. Aber wenn zu viele Menschen kommen, bricht alles zusammen und Sirince ist der einzige Ort, an dem die Welt untergeht.

Bundestag für Patriot-Einsatz / Auch US-Soldaten in Türkei / Protest von Kurden, Linken, Nationalisten.

Mit breiter Mehrheit hat der Bundestag dem Einsatz in der Türkei zugestimmt. Die Bundeswehr wird zwei Batterien von Patriot-Flugabwehrraketen und 400 Soldaten in das Land verlegen, um mögliche Angriffe aus Syrien auf den Nato-Verbündeten abzuwehren.

Pläne für eine aktive militärische Unterstützung des Auslands für die bewaffnete Opposition in Syrien werfen vor der Entscheidung des Bundestags über die Patriot-Raketen neue Fragen zur Haltung des Westens auf. Nach einem Bericht der britischen Zeitung „Independent“ haben Großbritannien, die USA, die Türkei und andere Staaten über die Ausbildung von syrischen Rebellen in der Türkei gesprochen.

Mit der Bildung eines gemeinsamen Oberkommandos bemühen sich die syrischen Rebellen um mehr internationale Anerkennung und um Zugang zu Waffen aus dem Ausland. Hilfe könnte auch aus der Europäischen Union kommen.
Geheimdienste rechnen mit dem bevorstehenden Ende des Regimes von Baschar al Assad in Syrien.

Nicht nur Patriotraketen sollen die Türkei schützen, sondern auch Mittelstreckenraketen auf US-Kriegsschiffen. In Syrien mehren sich derweil Anzeichen für eine herannahende Entscheidungsschlacht um die Hauptstadt Damaskus.

Wladimir Putin steht weiter zum Regime von Baschar al Assad in Syrien. Daran ändert auch der Besuch des russischen Präsidenten in der Türkei nichts. Die Vereinten Nationen und die EU ziehen sich wegen der verschärften Sicherheitslage vorerst aus dem Land zurück.
der Raketen kategorisch aus.

Die Nato soll die Türkei an der Grenze zu Syrien militärisch unterstützen. Wie und wo genau die Patriot-Raketen zum Einsatz kommen sollen, ist noch unklar. Gegenüber den Landsleuten macht die Regierung Erdogan aber schon mal deutlich, wer das Kommando haben wird.

Die türkische Regierung betrachtet die Stationierung von Patriot-Abwehrraketen als Selbstverständlichkeit, betont aber gleichzeitig deren primär defensiven Zweck. Auch die syrische Opposition hält die Stationierung der Abwehrsysteme für angebracht.

Die Bundeswehr steht laut eines Medienberichts vor einem NATO-Einsatz an der Grenze zwischen Syrien und der Türkei. Am Montag will die Türkei demnach eine offizielle Bitte an seine Verbündeten richten und hofft auf die Stationierung von „Patriot“-Abwehraketen.
Gleich nach ihrer Festnahme am Istanbuler Flughafen am Mittwoch stellte Feleknas Uca die türkischen Polizeibeamten vor ein Problem. Sie wollten die 36-jährige Ex-Europaabgeordnete der Linken dazu befragen, warum sie 248 unverzollte Päckchen mit Vitaminpräparaten im Gepäck hatte.
„Was soll denn das mit Kurdisch“, schnaubten die Polizisten und nahmen sie fest. Jetzt ist die kurdischstämmige Politikerin wieder frei. Ein Porträt.

Gegen die Kraft der Lüge: Der türkische Journalist Hasan Cemal und sein mutiges Buch über den Völkermord an den Armeniern.
Die Türkei plant einen riesigen Airport bei Istanbul Schon in drei Jahren sollen die ersten Flieger starten.

Ankara setzt im Konflikt mit Assad auf das „Patriot“-Abwehrsystem. Was bezweckt der Natopartner damit?

Der syrische Präsident will nicht ins Exil, sondern in Syrien sterben. Das ist ein weiteres Zeichen für die Endzeitstimmung, die über dem Land liegt. Doch eine Lösung des Konflikts ist nach wie vor nicht in Sicht.
Der syrische Präsident Baschar al Assad hat erneut ein Angebot ausgeschlagen, ins Exil zu gehen und damit den Bürgerkrieg in seinem Land zu beenden. Gleichzeitig werden die Gefechte zwischen Rebellen und Regierungstruppen immer heftiger – allein am Mittwoch gab es 160 Tote.

Die Türkei sieht sich als Regionalmacht. Doch in den Ländern des Arabischen Frühlings hat sie immer weniger Freunde.

Kurdenkonflikt, Visastreit, Syrienkrieg und EU-Beitritt: In Berlin spricht Premier Erdogan viele strittige Themen an.
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