Morbus-Crohn-Patienten hatten bisher keine Aussicht auf Heilung Doch die Behandlung hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert.
Udo Badelt
Tugan Sokhiev und das DSO spielen Prokofjew.
Das hat fast was von einem Geschlechtsakt: Lang Lang krümmt sich, beugt sich über die Tasten, als wolle er in den Steinway hineinkriechen, mit ihm verschmelzen. An seine vielen gestischen Mätzchen hat man sich ja schon gewöhnt, aber so, wie er in der Philharmonie Schuberts letzte Sonate, dieses im finalen Stadium der Syphilis geschriebene Weltabschiedswunderwerk in B-Dur, beginnt – das befremdet doch.
Loriot-Fans schmücken seine letzte Ruhestätte mit Badewannen-Entchen und Porzellanmöpsen. Kritiker halten das für pietätlos, das Grab werde damit ins Lächerliche gezogen.
Ein Brahms- Requiem im Radialsystem.
Nach vielen Jahren der Planung entstehen im Diplomatenviertel neue Botschaften
Die Türkei und Griechenland bauen bereits, Indonesien plant es: Obwohl Berlin schon zwei Jahrzehnte Hauptstadt ist, entstehen noch immer neue Botschaften. Oftmals auf historischem Boden.
Zehntausende Deutsche leben mit Trichterbrust. Die Folgen sind einschneidend, anatomisch wie seelisch Doch eine Operation ist relativ leicht möglich. Chirurg Klaus Schaarschmidt hat schon vielen geholfen.
Grauns „Montezuma“ an der Berliner Staatsoper.
Was das „Kulturjahr Chinas in Deutschland“ bringen soll.
An der Neuköllner Oper katapultiert ein griechisches Regieteam Verdis „Aida“ ins Jahr 2012.
Im Unterricht ist die Wannsee-Konferenz kein großes Thema. Aber über den Holocaust insgesamt sind die Schüler gut informiert - meint Geschichtslehrer Florian Quaiser.
Wer für längere Zeit künstlich beatmet wurde, muss das freie Luftholen erst wieder lernen Der Prozess der Entwöhnung heißt „Weaning“. Monika Wieczorek aus Spandau hat ihn mitgemacht.
Jazz, Indierock, Neue Musik, Punk: Heute beginnt in Kreuzberg das Festival der Garagenoper.
Die drastischen Kürzungen für die Kultur der Niederlande treffen vor allem kleine Ensembles.

Paraderollen: Dieter Hallervorden und Joachim Bliese in der Tragikomödie „Ich bin nicht Rappaport“ am Schlossparktheater.
Es beginnt kontemplativ, beschaulich, fast demütig: „Kyrie eleison“, die uralte Anrufung an den Herrn, mit der schon in vorchristlicher Zeit die Gottesdienste eröffnet wurden. Hans-Christoph Rademann will in der Philharmonie allerdings nicht die Rolle des Hohepriesters einnehmen, das kann man an der genau abgezirkelten, analytischen Gestik ablesen, mit der er dirigiert.

Profanes und Profundes, und am Ende wird auf gutes Wetter angestoßen: Die klassischen Jahresausklänge mit Berliner Symphonikern, Staatskapelle, Deutschem Symphonie-Orchester und Konzerthausorchester.

Berlin - Man muss schon ganz genau hinschauen, um die Initialen zu erkennen: „C F 3“ – für Churfürst Friedrich III., jener Herrscher, der sich 1701 zum König in Preußen erhoben hat.
Das erste Schmuckelement für die Musterfassade des Berliner Stadtschlosses ist da. Und der Spendenstand liegt bei 19 Millionen Euro.
Operette: Radialsystem zeigt „Pariser Leben“.
Von der alten Staatsoper bleiben bei der Sanierung nur die nackten Mauern übrig. Die Radikalität des Eingriffs überrascht. Die Staatsoper gleicht einem ausgeweideten Tier.

Die Parochialkirche soll wieder einen Turm bekommen. Der Bauantrag ist fertig.
„Orest“ in Amsterdam: Manfred Trojahn hat einen neuen Schluss für den Atridenstoff komponiert.