A 14 DURCH DIE PRIGNITZ : Neue Autobahn im Niemandsland

NEUE AUTOBAHN IM NORDWESTEN

Im Landkreis Prignitz kann die Autobahn A 14 gebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies eine Klage der Naturschützer vom BUND ab. Es geht um einen 13 Kilometer langen Abschnitt zwischen Karstädt und der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Bis 2015 soll der Abschnitt fertig sein, die Finanzierung sei gesichert, sagte Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD). Der Bau wird aber teurer: statt von 90 Millionen Euro (April 2012) ist jetzt von 125 Millionen Euro die Rede. Bislang sind nur Bäume gefällt worden an der Strecke.

VERBINDUNG ZUR A2 und A24

Der Autobahnabschnitt soll zur 155 Kilometer langen Trasse von Magdeburg nach Schwerin gehören, die 2020 fertig sein und die Autobahnen A2 (Berlin-Hannover) und A24 (Berlin-Hamburg) verbinden soll. Dem Argument der Naturschützer, dass gut ausgebaute Bundesstraßen ausreichten, weil später mit 14 000 Autos täglich zu wenig Verkehr über die Strecke rollen werde, folgte das Gericht nicht. Die Richter verwiesen auf das Planungsziel, die Erreichbarkeit der Prignitz zu verbessern, die strukturelle Defizite aufweise. Naturschützer hatten Beeinträchtigungen unter anderem für zwei Vogelschutzgebiete befürchtet. Tsp

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