Anschlag auf Immobilienfirma? : Transporter angezündet - Staatsschutz ermittelt

Ein Autobrand am frühen Dienstagmorgen in Berlin-Neukölln könnte ein politisches Motiv haben - jetzt ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.

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Die Polizei sucht nach einem 39-Jährigen, der eine Frau in Neuruppin getötet haben soll.
Die Polizei sucht nach einem 39-Jährigen, der eine Frau in Neuruppin getötet haben soll.Foto: dpa/Archiv

Ein Brand am Dienstagmorgen in der Neuköllner Wildenbruchstraße beschäftigt jetzt den Polizeilichen Staatsschutz. Der ist für die Verhinderung und Bekämpfung politisch motivierter Straftaten zuständig. Nach Angaben der Polizei bemerkte ein Passant gegen 3.20 Uhr, dass in der Straße wenige hundert Meter östlich vom Rathaus Neukölln ein VW-Transporter brannte, der einer von der Polizei namentlich nicht genannten Immobilienfirma gehört. Er alarmierte Polizei und Feuerwehr, deren Einsatzkräfte das Feuer löschten, bevor es auf andere Wagen übergreifen konnte. Der Wagen wurde schwerbeschädigt, Menschen kamen nicht zu Schaden.

In den vergangenen Jahren hat es immer wieder Brandanschläge auf Autos gegeben, deren Eigentümer mit politisch besetzten Themen in Verbindung gebracht wurden. Allerdings sank im vergangenen Jahr die Zahl auf den niedrigsten Stand in zehn Jahren.

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