Berlin : Auto rammt Motorrad:  49-Jähriger tot Zahl der Unfälle

deutlich gestiegen

Berlin/Potsdam - In Adlershof ist am Dienstag ein 49-jähriger Motorradfahrer getötet worden. Er befuhr gegen 6 Uhr mit seiner Yamaha das Ernst-Ruska-Ufer. Ein Opel-Fahrer, der in die Albert-Einstein-Straße abbiegen wollte, nahm der Maschine die Vorfahrt. Nach dem Zusammenprall mit dem Opel schleuderte die Yamaha in den Gegenverkehr und wurde dort noch von einem Audi erfasst. Der Motorradfahrer starb wenig später in einem Krankenhaus. Dem Vernehmen nach soll das Motorrad deutlich zu schnell gefahren sein. Bei einem weiteren Unfall wurde in Siemensstadt ein 23-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt. Ein Autofahrer (18) hatte die vor einer roten Ampel wartende Suzuki übersehen und gerammt.

2010 waren in Berlin neun Motorradfahrer getötet worden, 2009 waren es elf. Noch schlimmer sieht es in Brandenburg aus. Dort starben in diesem Jahr schon 20 Motorradfahrer und zwei andere Verkehrsteilnehmer durch Unfälle, die von Motorradfahrern verursacht wurden. Wie die Polizei mitteilte, waren 21 der 22 Unfälle mit Toten von den Motorradfahrern verursacht worden. Anders in Berlin: Hier starb die Mehrzahl der Motorradfahrer durch unachtsame Autofahrer.

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Motorradfahrern ist in Brandenburg in den ersten acht Monaten 2011auf 1060 gestiegen – das sind 8,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Um diesem Trend entgegenzuwirken, sollen vor allem an den kommenden Wochenenden die Kontrollen intensiviert werden. Nach Polizeiangaben wurden an Wochenenden im August und September 5126 Motorräder überprüft und dabei 1289 Verstöße festgestellt. Fast zwei Drittel der geahndeten Delikte waren Tempoverstöße, nämlich 848. „Dies zeigt deutlich, dass wir bei der Verkehrsüberwachung nicht nachlassen dürfen“, sagte Brandenburgs Polizeipräsident Arne Feuring. Er forderte die Motorradfahrer auf, langsamer zu fahren. Ha

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