Berlin-Mitte : Kameruner geschlagen und rassistisch beleidigt

Die Polizei hat in der Nacht drei Männer nahe Alexanderplatz festgenommen. Eines der beiden Opfer erlitt eine Kopfplatzwunde und kam ins Krankenhaus.

Berliner Rettungsdienst im Einsatz. (Symbolbild)
Berliner Rettungsdienst im Einsatz. (Symbolbild)Foto: picture alliance / dpa

In der Nacht zu Sonntag sind zwei Männer aus Kamerun in Berlin-Mitte attackiert worden. Wie die Polizei am Sonntagmorgen mitteilte, seien drei Männer von der Polizei kurz nach Mitternacht festgenommen worden. "Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weitere Bearbeitung übernommen", hieß es am Morgen.

Nach Angaben der 18 und 23 Jahre alten Opfer seien sie kurz nach Mitternacht gemeinsam mit einer 23-jährigen Bekannten auf der Dircksenstraße nahe Alexanderplatz unterwegs gewesen, als sie auf eine sechsköpfige Männergruppe trafen. Einer aus dieser Gruppe habe den 23-Jährigen Kameruner angerempelt, daraufhin habe sich die Frau darüber beschwert. Zwei der später Festgenommenen haben daraufhin auf den 18-Jährigen eingeschlagen. Die Opfer wurden rassistisch beleidigt. Die Täter flüchteten zu einem nahegelegenen Bahnhof.

Bilanz nach Polizeiangaben: "Die alarmierten Polizisten nahmen drei Männer im Alter von 28 bis 32 Jahren vorläufig fest. Der 18-Jährige kam mit einer Kopfplatzwunde und Prellungen am Oberkörper zur stationären Behandlung  in eine Klinik, sein Begleiter wurde leicht verletzt." Ob die Männer polizeilich bekannt sind, war am Morgen noch unklar.

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