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Berlin-Neukölln : Fußgänger umgefahren - und einfach geflüchtet

Ein Transporterfahrer rast durch Neukölln, erfasst einen 55-Jährigen. Der wird unter ein Auto geschleudert - der Fahrer parkt sein Auto und läuft davon.

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Im Dauereinsatz: Rettungssanitäter in Berlin. (Symbolbild)
Im Dauereinsatz: Rettungssanitäter in Berlin. (Symbolbild)Foto: dpa

In der Nacht zu Donnerstag ist ein Fußgänger in Neukölln schwer verletzt und in eine Klinik gebracht worden, wo er sofort operiert werden musste. Das teilte die Polizei am Mittag mit.

Ein Unbekannter soll gegen 22 Uhr die Hermannstraße in Richtung Britzer Damm mit einem Renault Master gefahren sein. Der Lieferwagen soll an der Einmündung zur Allerstraße ein Auto mit hoher Geschwindigkeit rechts überholt haben. Dabei erfasste er einen 55-jährigen Fußgänger, der die Hermannstraße gerade auf einer Fußgängerfurt überqueren wollte.

"Durch den Aufprall wurde der Passant unter ein am Fahrbahnrand geparktes Auto geschleudert", teilte die Polizei mit. Laut Zeugenaussagen soll der Renault-Fahrer die Fahrt fortgesetzt, etwa 120 Meter weiter den Kastenwagen in einer Parklücke eingeparkt haben und zu Fuß verschwunden sein.

Die Rettungskräfte eilten zum Unfallort, da erschien gegen 22.30 Uhr der Ehemann der Halterin des Transporters und gab an, "dass kurz zuvor ein 22-jähriger Bekannter bei ihm erschienen sei und ihm den Autoschlüssel mit der Bemerkung zurückgegeben habe, er soll zur Leinestraße fahren, dort 'sei etwas passiert'." Der Name und die Adresse des Mannes ist der Polizei bekannt. Er wird nun vernommen.

Während der Unfallaufnahme war die Hermannstraße etwa 30 Minuten voll und bis 0.30 Uhr in Fahrtrichtung Süd gesperrt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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