Berlin-Neukölln : Polizei fahndet nach Neuköllner Brandstifter

In der Nacht zu Sonntag legten ein oder mehrere Brandstifter elf Brände in Neuköllner Hausfluren und Hinterhören. Ob die Polizei Spuren zu den Tätern hat, blieb unklar.

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Symbolbild Foto: dpa/Patrick Pleul
SymbolbildFoto: dpa/Patrick Pleul

Die Stunden nach der Neuköllner Feuernacht waren ruhig. Es fuhren zwar mehr Polizeiautos in Zivil durch die Straßen. Ob die Fahnder aber eine Spur haben zu dem Unbekannten, der in der Nacht zu Sonntag elf Brände in einem sehr kleinen Gebiet legte, blieb unklar. Von einem „untypischen Verhalten“ sprach ein Feuerwehrmann. Derartig viele Taten in einer Nacht seien auch wegen des Entdeckungsrisikos ungewöhnlich. Wie berichtet waren durch die brennenden Kinderwagen in Hausfluren 17 Menschen durch Rauch verletzt worden, zwei von ihnen mussten sogar ins Krankenhaus.

Bei besonnenem Verhalten hätte es keine Verletzten gegeben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Montag. Die Mieter hätten ohne Grund ihre schützende Wohnung verlassen und seien in Panik ins verrauchte Treppenhaus gerannt. In einem Fall wurden Hausbewohner durch Rauchmelder gewarnt. Seit Januar sind Rauchmelder in Neubauwohnungen vorgeschrieben, in bestehenden Wohnungen ab 2021.

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