Berlin : Blaue Stunde

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Warum ist es an der Spree so schön? Auch deswegen, weil man jetzt in ihr baden kann. Oder, besser gesagt: in dem zum Flussschwimmbad umgebauten Containerschiff, das vor der Treptower Arena an der Eichenstraße liegt. Am Samstagabend baten die Arena und der Verein Stadtkunstprojekte geladene Gäste zum Anbaden. Da perlte ChillOut-Musik aus den Boxen am Sandstrand, und in den Gläsern sprudelten Sekt und Selters. Alice Ströver (Bündnisgrüne) lobte den umtriebigen Arena-Chef Falk Walter für seinen Mut, neue Wege zu gehen. Und Walter lobte Architektin Susanne Lorenz.:„Ich hab noch vor zwei Tagen mit einer Tupperdose in der Badewanne ausprobiert, wie das eigentlich funktionieren soll, dass das Schiff nicht untergeht“, sagte Walter. Aber es funktioniert, dank einer Styropor-Art, die dem Badeschiff Auftrieb verleiht. Als einer der ersten sprang Co-Architekt Gil Wilk aus Teneriffa ins noch 14 Grad kalte Wasser. Heute soll es schon zehn Grad wärmer sein. Betrieb im Freibad mit Holzplattformen, Hängematten und Gastronomie ist täglich von 8 bis 24 Uhr (Eintritt drei Euro). kög/Foto: David Heerde

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