BVG und S-Bahn : Und das sind die nächsten Sperrungen in Berlin

Die U6 fährt wieder durch Mitte, jetzt wird der Nord-Süd-Tunnel bei der S-Bahn gesperrt. Und das ist längst nicht alles, wo gebaut wird. Eine Übersicht - von Rudow über Neukölln bis Gesundbrunnen.

Wer nach Süden will - etwa zum Flughafen Schönefeld - , muss sich bald andere Wege suchen. Die U7 fährt bald nicht mehr.
Wer nach Süden will - etwa zum Flughafen Schönefeld - , muss sich bald andere Wege suchen. Die U7 fährt bald nicht mehr.Foto: Imago

U-BAHNLINIE U 7 Die nächste Unterbrechung wird es bei der U-Bahn geben. Voraussichtlich vom 5. bis zum 12. Dezember fahren auf der U 7 keine Züge zwischen den Stationen Grenzallee und Rudow. Damit ist der gesamte nach dem Krieg hier gebaute Abschnitt außer Betrieb. Die Sperrung ist erforderlich, um Weichen und Signale an ein elektronisches Stellwerk anschließen zu können.

U-BAHNLINIE U 8 Bis 23. Mai 2014 ist noch der Abschnitt auf der U 8 zwischen Boddinstraße und Hermannstraße gesperrt. Hier werden die Bahnhöfe saniert.

STADTBAHN Im nächsten Sommer soll auch der S-Bahn-Verkehr auf der Stadtbahn für mehrere Wochen unterbrochen werden – auf den Abschnitten zwischen Zoo und Friedrichstraße sowie zwischen Friedrichstraße und Ostbahnhof. Auch hier müssen die Schienen, die seit 1998 liegen, ausgetauscht werden. Exakte Termine gibt es noch nicht. 2015 kommt’s noch dicker: Nacheinander müssen dann die Gleise der Fernbahn und der S-Bahn zwischen Zoo und Friedrichstraße gesperrt werden, weil am Hauptbahnhof Schäden an den Gleisanlagen beseitigt werden müssen. Exakt 86 Tage hat die Bahn dafür bisher für die Arbeiten veranschlagt.

NORD-SÜD-TUNNEL Die übernächste Sperrung im Nord-Süd-Tunnel ist für September 2014 geplant. Weil auch Gleise außerhalb des Tunnels erneuert werden sollen, fahren dann zwischen Anhalter Bahnhof und Gesundbrunnen keine Züge. Das Alternativ-Konzept wird so ähnlich aussehen wie bei der bevorstehenden Sperrung jetzt.

KEINE ENTSCHÄDIGUNG Für die umfangreichen Einschränkungen durch die Bauarbeiten erhalten die Fahrgäste keine Entschädigung. Fahrten werden zwar umständlicher und dauerten länger, das dichte Netz ermögliche es aber immer, das Ziel zu erreichen, sagen Bahn und BVG.

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