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Cannabis-Projekt in Friedrichshain-Kreuzberg : Monika Herrmann legt Widerspruch gegen Coffeeshop-Absage ein

Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) gibt so schnell nicht auf. Den Ablehnungsbescheid des Instituts für Arzneimittel aus Bonn akzeptiert sie nicht.

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Bei der Hanfparade wird regelmäßig für die Legalisierung von Cannabis geworben.
Bei der Hanfparade wird regelmäßig für die Legalisierung von Cannabis geworben.Foto: Rainer Jensen/dpa

Friedrichshain-Kreuzberg hält an seiner Idee fest, Cannabis-Rauschmittel legal in Coffeeshops zu verkaufen. Gegen den ablehnenden Bescheid des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte wurde jetzt Widerspruch eingelegt. "Das Bundesinstitut hat es versäumt, sich mit den Kernaspekten unseres Vorhabens - der im öffentlichen Interesse liegenden Sicherstellung des Jugend-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes - in angemessener Weise auseinanderzusetzen", sagte Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne). Ob dem Widerspruch eine juristische Auseinandersetzung folgen wird, ist bislang unklar. Herrmann hofft auf weitere Anträge für Cannabis-Projekte aus anderen deutschen Städten. Man sei "gerne zur Zusammenarbeit bereit". Bislang seien keine weiteren Anträge eingegangen, sagte eine Sprecherin des Bundesinstituts.

Das Bonner Institut für Arzneimittel und Medizinprodukte hatte den Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für einen Modellversuch im Oktober abgelehnt. Der Antrag sei nicht nur unzulässig, sondern auch inhaltlich widersprüchlich, hieß es.

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