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Condor-Flug DE490 : Keine Bombe an Bord von Flugzeug aus Berlin

Entwarnung in Budapest: In dem Flugzeug aus Berlin, das wegen einer Bombendrohung zwischenlanden musste, ist kein Sprengstoff gefunden worden.

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Ausstieg in Budapest. Passagiere und Crew des Condor-Flugs mussten die Maschine verlassen. Foto: Heinrich Vertgewall/dpa
Ausstieg in Budapest. Passagiere und Crew des Condor-Flugs mussten die Maschine verlassen.Foto: Heinrich Vertgewall/dpa

Ein Passagierflugzeug auf dem Weg von Berlin nach Hurghada in Ägypten ist wegen einer Bombendrohung in Budapest gelandet. Die Polizei durchsuche die Maschine, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur Reuters. Sprengstoff wurde jedoch nicht entdeckt.

Wie ein Sprecher der Berliner Flughafengesellschaft dem Tagesspiegel bestätigte, handelte es sich um den Flug der Airline Condor DE 490. Er sei pünktlich um 9.22 Uhr am Morgen abgehoben, sei aber um 11.42 Uhr in Budapest gelandet. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, an Bord seien 133 Passagiere und sieben Crewmitglieder gewesen. Gegen zehn Uhr habe sich die Berliner Polizei bei der Bundespolizei gemeldet und von der Bombendrohung berichtet. Die Berliner Polizei dagegen erklärte auf Nachfrage, man wisse nichts von einer Bombendrohung, die sie weitergemeldet habe.

Condor war bislang nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Hurghada liegt am Roten Meer und ist eines der beliebtesten Reiseziele deutscher Touristen in Ägypten. Am 31. Oktober stürzte ein russisches Passagierflugzeug auf dem Weg von Scharm el-Scheich in Ägypten nach Russland über der Sinai-Halbinsel ab. Alle 217 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Experten gehen davon aus, dass eine Bombe die Maschine zerriss. Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) erklärte, sie habe den Anschlag verübt. (mit Reuters)

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