DER FAHRPLAN BIS ZUR BER-ERÖFFNUNG : Zum Schluss kommen hunderte Umzugs-Lkw

Bauen. Umfangreiche Umbauten sind am BER-Terminal nicht mehr nötig. Technik-Chef Horst Amann hat seine Bestandsaufnahme vor einigen Tagen abgeschlossen, die Planer sitzen an den Bauablaufplänen. Mitte November soll es wieder losgehen auf der Baustelle. In Spitzenzeiten werden 1500 Arbeiter dort sein. Nach Angaben der Flughafengesellschaft sind mehr als 95 Prozent der Arbeiten erledigt. Nach Amanns Zeitplan sollen die Restarbeiten im Sommer beendet sein, dann können die Tests beginnen.

Testen. Läuft alles nach Plan, könnten ab Mai die Verbundtests durchgeführt werden. Dann folgt die Abnahme durch das Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald. Bis in den Herbst hinein läuft schließlich der Probebetrieb im neuen Flughafen. Die Abläufe mit Passagieren müssen geprüft und die Anlagen eingestellt werden. Bis zur Eröffnung sind dafür fünf Monate Zeit. Laut Amann ist dieser Zeitpuffer zwar gering, reiche aber aus, hat er vor einigen Tagen gesagt. Damit könnten Kosten gespart werden. Parallel dazu werden die Waren für den großen Geschäfts- und Gastronomiebereich angeliefert, die Läden füllen ihre Lager auf.

Umziehen. Die Planungen für das ganze Prozedere waren schon einmal im vollen Gange und wurden dann Anfang Mai gestoppt. Am 27. Oktober 2013 soll es nach dem neuen Zeitplan der Flughafengesellschaft wieder so weit sein. Am Abend des 26. Oktober 2013 sollen die alten Flughäfen Schönefeld und Tegel geschlossen werden. In den Nachtstunden erfolgt dann der aufwendige Umzug – von den Fluggesellschaften bis hin zur Flughafenfeuerwehr. Für die mehr als 600 Lastwagen sowie all die Spezialfahrzeuge wird wohl wieder die gesamte Stadtautobahn zwischen Tegel und BER gesperrt werden. Die letzten Flugzeuge – so war es jedenfalls ursprünglich geplant – landen bereits abends am BER, am nächsten Morgen, 27. Oktober, soll dann die erste Maschine starten. Dann wäre der Flughafen offiziell eröffnet. Tsp

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