Die letzten Baulücken : Handel mit den Häusern der Zukunft

NUMMER 18/19

Fast ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall gibt es am Leipziger Platz immer noch eine Baulücke. An der Nummer 18/19, auf der Nordseite des Platzes neben der kanadischen Botschaft, gaukelt weiter eine bemalte Plane ein Gebäude nur vor. Aus der Ferne fallen manche Betrachter sogar darauf herein. Doch jetzt gibt’s auch hier Bewegung. Bis 2015 soll hier ein Wohn- und Bürohaus entstehen. So steht es zumindest auf der Internetseite des Immobilien-Entwicklungs- und Investmentunternehmens Bischoff & Compagnons Property Networks GmbH mit Sitz in Berlin. 60 Millionen Euro sollen investiert werden. Allerdings befinde man sich noch in der Vorplanung.

Das Grundstück gehörte bisher der Deutschen Reisebüro GmbH, sei aber inzwischen verkauft worden, sagt eine Sprecherin. Für ein Gebäude war bereits 1998 ein Wettbewerb entschieden worden, getan hatte sich seither nichts. Ob der neue Bauherr den preisgekrönten Entwurf übernimmt, ist offen. Bischoff & Compagnons waren nicht zu erreichen.

NUMMER 16

Die vorletzte Lücke an der Nummer 16 wird gegenwärtig bebaut. Der langjährige Eigentümer, der Automobilclub von Deutschland (AvD), hatte die Brache 2011 an die Huth-Gruppe verkauft, die das Shopping-Center bauen lässt. Auch Nummer 16 soll im Frühjahr fertig sein. kt

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