DIE UMGEBUNG : DIE UMGEBUNG

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DIE HÄUSER

Mehrere Häuser in der Calvinstraße und der Melanchthonstraße gehören der

Terrial Stadtentwicklungen GmbH. Aufgrund der Wasserlage und der Nähe zum S-Bahnhof Bellevue ist die Gegend inzwischen beliebt. Bis auf die Calvinstraße 21 sind die Häuser der Terrial saniert, um Maisonettegeschosse aufgestockt oder hochpreisig neu gebaut. Auch die Nummer 21 soll in diesem Stil erneuert werden. Die Mieter leben deswegen seit einigen Jahren auf einer Baustelle: Sie betreten das Haus durch einen provisorischen Eingang (Bild unten).

DAS VIERTEL

In Moabit leben knapp 70 000 Menschen, seit 2001 gehört der Ortsteil zum Bezirk Mitte. Vor allem Moabit-Ost wird für Investoren und Wohnungskäufer immer attraktiver. Diese „Aufwertungstendenzen“, die es schon seit Jahren gibt, haben vor allem mit der Nähe zum Regierungsviertel, dem Verwaltungsgericht, dem angrenzenden Tiergarten zu tun. Etwa zwei Drittel des Viertels, das vor dem Zweiten Weltkrieg vor allem dicht mit Arbeitern besiedelt war, wurde bei Bombenangriffen im Krieg zerstört und nicht komplett wiederaufgebaut. Neben den zahlreichen 60er-Jahre-Bauten finden sich deswegen Baulücken, die Investoren nun nach und nach schließen – wie im Falle des Eckhauses an der Calvinstraße/Melanchthonstraße.

DIE PERSPEKTIVE

Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, sagt, dass in den vergangenen Jahren die Bauten aus den 60er Jahren für Investoren interessant geworden seien, da Altbauten im Kauf bereits zu teuer sind. Mit der Kernsanierung der 60er-Jahre-Bauten sei der Sprung zu einer Luxuswohnung viel höher und die Gewinnmarge größer. Es seien keineswegs nur ausländische Investoren, die momentan in der Hauptstadt ihr Geschäft witterten. Trocken rät Reiner Wild allen, die Geld haben: 

„Investieren Sie hier!“
amy/ded

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