DRESDNER BAHN : DRESDNER BAHN

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Die Strecke.

Einst rollten die Fernzüge nach Sachsen über die Dresdner Bahn, nach dem Krieg wurde diese gekappt, verrottete – und soll seit 1997 neue Gleise erhalten, neben der S-Bahn-Strecke. Das Planfeststellungsverfahren läuft noch immer. Bürger in Lichtenrade kämpfen dagegen, dass die Gleise – auf denen auch der Airport-Express rollen soll – ebenerdig durch den Ortsteil gelegt werden, mit hohen Lärmschutzwänden. Die Anwohner wollen einen Tunnel. 2013 könnte das Planfeststellungsverfahren enden. Baukostenkalkulation: 400 Millionen Euro.

Die Bauten. Vieles ist bereits gebaut, zum Beispiel die 600 Meter lange ICE-Brücke, „Überflieger“ genannt, kurz nach Südkreuz. Auf diesem Bauwerk werden die ICE-Gleise der Anhalter Bahn gekreuzt. Die Dresdner Strecke endet als Stummel im Wald. Auch der Abzweig zum Flughafen ist fertig. Vor 2020 wird die Dresdner Bahn wohl nicht in Betrieb gehen.

Der Flughafen-Zubringer. So lange fahren die Flughafen-Züge über die Anhalter Bahn. Die Kapazität ist begrenzt, die Fahrt dauert zehn Minuten länger vom Hauptbahnhof. Auf der Dresdner Bahn soll es später alle 15 Minuten zum Flughafen gehen.

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