Anwalt gegen Behörde : Verkehrsverwaltung gibt Kaiserdamm für Radfahrer frei

10.12.2012 19:31 Uhrvon
  • Spätrömisches Frauenbild? Wie ein Centurio steht dieser Berliner auf dem "Streitwagen" und stützt sich auf eine Frau. Liebe Leserinnen, liebe Leser: Senden Sie und Ihre Berliner Radfotos an leserbilder@tagesspiegel.de. Foto: Pascal Striebel
    Spätrömisches Frauenbild? Wie ein Centurio steht dieser Berliner auf dem "Streitwagen" und stützt sich auf eine Frau. Liebe Leserinnen, liebe Leser: Senden Sie und Ihre Berliner... - Foto: Pascal Striebel
  • Am Hermannplatz Ecke Kottbusser Damm wurde geräumt - ärgerlicherweise voll auf den Radweg. Liebe Leserinnen, liebe Leser: Senden Sie uns Ihre Leserfotos an leserbilder@tagesspiegel.de Foto: Christian Müller
    Am Hermannplatz Ecke Kottbusser Damm wurde geräumt - ärgerlicherweise voll auf den Radweg. Liebe Leserinnen, liebe Leser: Senden Sie uns Ihre Leserfotos an... - Foto: Christian Müller
  • Stillleben in der Kreuzberger Dudenstraße. Foto: tozei
    Stillleben in der Kreuzberger Dudenstraße. - Foto: tozei

Die Strecke zwischen Theodor-Heuss- und Ernst-Reuter-Platz ist für Radler ein Graus - aber ohne brauchbare Alternative. Jetzt wird die Benutzungspflicht für den von Gefahrenstellen gesäumten Radweg aufgehoben.

BerlinAuf einer der wichtigsten Ost-West-Achsen dürfen Radfahrer künftig auch die Fahrbahn benutzen: Die Verkehrslenkung des Senats (VLB) hat angekündigt, dass die blauen Radweg-Schilder zwischen Ernst-Reuter- und Theodor- Heuss-Platz größtenteils abmontiert werden. Damit haben Radler die Wahl, ob sie auf dem – wegen vieler Ausfahrten, fehlenden Sicherheitsabstands zu geparkten Autos und querenden Fußgängern gefürchteten – Radweg oder auf der achtspurigen Straße fahren wollen.

Veranlasst hat die Veränderungen der Rechtsanwalt Andreas Volkmann, indem er der Benutzungspflicht widersprochen hatte.

Nur an den Kreisverkehren von Ernst-Reuter- und Theodor-Heuss-Platz sowie an der von besonders vielen Abbiegern frequentierten Kreuzung von Messedamm und Königin-Elisabeth-Straße sollen die Radwege benutzungspflichtig bleiben. Perspektivisch soll nach Angaben der VLB dort statt des Gehweg-Radweges ein Radfahrstreifen auf der Fahrbahn markiert werden. Wie gefährlich die jetzige Anlage ist, zeigte sich zuletzt im September: Eine 64-Jährige starb, als ein rechts abbiegender Lastwagen sie überrollte. Offenbar hatte der Lkw-Fahrer die geradeaus fahrende Frau auf dem Radweg nicht gesehen.

Wie fahrradfreundlich ist Berlin?

Service

Nachrichten aus den Bezirken

Tagesspiegel-Spendenaktion

Erleben sie mit tagesspiegel.de die ganz besonderen Veranstaltungen in Berlin und Umgebung. Hier können Sie sich Ihre Tickets zum Aktionspreis sichern.

Weitere Tickets...