Flüchtlingsfeindlicher Protest : Nur wenige Teilnehmer bei "Bärgida"-Demonstration

Am Montag demonstrierte am Berliner Hauptbahnhof wieder die flüchtlingsfeindliche "Bärgida". Anders als in der Vorwoche gab es keine Zwischenfälle.

Polizei begleitete am Montagabend den Marsch der "Bärgida"-Anhänger.
Polizei begleitete am Montagabend den Marsch der "Bärgida"-Anhänger.Foto: Fabrizio Bensch/Reuters

Nicht einmal 100 Menschen waren am Montagabend dem Aufruf des flüchtlingsfeindlichen Berliner Pegida-Ablegers "Bärgida" zur wöchentlichen Demonstration am Hauptbahnhof gefolgt. Sie zogen von dort Richtung Brandenburger Tor. Die Gegendemonstrationen konnten bedeutend mehr Teilnehmer verzeichnen. Anders als in der vergangenen Woche gab es aber dieses Mal keine Rangeleien und Zusammenstöße mit der Polizei. Damals waren die Rechtsextremen auch lautstark durch den Bahnhof gelaufen. Am vergangenen Montag waren einige Polizisten verletzt worden.

Bereits am Nachmittag hatte die NPD zu einer Kundgebung in Pankow aufgerufen, die sich gegen die Bewohner eines Hauses am Blankenburger Pflasterweg richtet. Nach Angaben linker Gruppen ist es von Roma bewohnt. Nach Polizeiangaben kamen elf Demonstranten. An einer Gegendemonstration am nahegelegenen S-Bahnhof nahmen rund 65 Menschen teil. (Tsp)

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