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Gewaltbereite Fans : Berliner Polizei ärgert sich über Großeinsatz bei Fußballspiel

Mehr als 1000 Berliner Polizisten müssen am Samstag die Begegnung zwischen den Zweitligisten 1. FC Union und Dynamo Dresden absichern. Bei Hertha-Spielen geht es offenbar deutlich friedlicher zu.

Gewaltbereite Fußballfans machen der Polizei viel Ärger und Arbeit. Die Polizeigewerkschaft GdP fordert deshalb ein lebenslanges Stadionverbot für Krawallmacher.
Gewaltbereite Fußballfans machen der Polizei viel Ärger und Arbeit. Die Polizeigewerkschaft GdP fordert deshalb ein lebenslanges...Foto: dpa

Angesichts eines Großeinsatzes beim Zweitligaspiel des 1. FC Union Berlin hat die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein härteres Durchgreifen gegen gewaltbereite Fußballfans gefordert. „Die Liga-Vereine müssen mit aller Konsequenz gegen Gewalttäter aus ihren Fangruppierungen vorgehen“, sagte GdP-Landeschef Michael Purper am Freitag. Dabei sollten die Klubs verstärkter Stadionverbote aussprechen.

Am Samstag sichern 1100 Berliner Einsatzkräfte die Partie gegen Dynamo Dresden ab. Aus Sicht der Gewerkschaft ist das unverhältnismäßig. Bei einem Bundesligaspiel von Hertha BSC seien in der Regel bei mehr als der doppelten Zuschauermenge nur 400 Beamte nötig. (dapd)

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