Kampf um Gleichberechtigung : Christopher Street Day soll Berliner Feiertag werden

Ein ungewöhnlicher Vorschlag bringt neue Bewegung in den Streit um die geplante Umbenennung der CSD-Parade in "Stonewall". Beendet ist der Konflikt damit aber noch lange nicht.

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Schöner Schein: Hinter den Kulissen des CSD brodelt es derzeit gewaltig.
Schöner Schein: Hinter den Kulissen des CSD brodelt es derzeit gewaltig.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Die Umbenennung der Christopher- Street-Day-Parade (CSD) gegen sexuelle Diskriminierung wird möglicherweise zurückgenommen. Bei einem CSD-Unterstützerforum am Mittwochabend sprach sich eine große Mehrheit der knapp 120 Anwesenden gegen die Umbenennung in „Stonewall“ aus. Dies hatte der Vorstand des Vereins Berliner CSD wie berichtet von einer Mitgliederversammlung absegnen lassen. Die Mehrheit gegen das Vorhaben will die Vereinsführung nun zum Anlass nehmen, die Entscheidung zu überdenken, sagte CSD-Geschäftsführer Robert Kastl am Donnerstag. Auch will man beim Abgeordnetenhaus beantragen, den Christopher Street Day im Juni zum offiziellen Feiertag zu machen. lvt

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