LKA ermittelt wegen Kriegswaffen : Übungshandgranate bei Rechtem sichergestellt

Sie untersuchten das Gelände auch aus dem Hubschrauber und per Kamera-Drohne. Dann griffen die Beamte bei der Razzia in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zu.

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Ein Polizeiwagen im Einsatz. (Symbolbild)
Ein Polizeiwagen im Einsatz. (Symbolbild)Foto: dpa/Archiv

Ein Großaufgebot von rund 130 Polizisten hat am Montag mehrere Objekte in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern durchsucht. Laut der Berliner Polizei richten sich die Ermittlungen gegen einen 50-Jährigen mit Verbindungen in die rechtsextreme Szene. Die Razzia wurde von der Staatsschutzabteilung des Berliner Landeskriminalamts (LKA) geleitet.

Propaganda-CDs der NPD gefunden

Dem Beschuldigten werden Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Insgesamt seien drei Orte in Berlin und zwei in Löcknitz untersucht worden. In Löcknitz stellten Beamte auf dem Gelände eines Abschleppdienstes eine Kiste mit Übungsmunition, möglicherweise aus Bundeswehrbeständen, eine Übungshandgranate sowie einen Karabiner sicher. Außerdem fanden die Staatsschützer rund 30 Propaganda-CDs der rechtsextremen NPD.

Kamera-Drohne sirrte am Himmel

Die Polizei nahm die Personalien des Mannes auf, sie nahm den 50-Jährigen aber nicht fest. Bei der Polizeiaktion seien auch ein Hubschrauber und eine Kamera-Drohne eingesetzt worden, hieß es weiter.

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