Mehr Berlin und Politik : Neue Seiten im Tagesspiegel

Der Tagesspiegel zieht neue Seiten auf. Mehr Hintergründe, mehr Analysen, mehr Debatten und vor allem: Mehr Berlin und mehr Politik.

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Die Sonntagsfrage - neuen Seiten des Tagesspiegel.
Die Sonntagsfrage - neuen Seiten des Tagesspiegel.

Liebe Leserinnen und Leser,

Ihr Tagesspiegel, ja, was ist der? Er ist eine Idee! Und eine mit vielen Ideen jeden Tag. Hier sind einige neue, über den Tag hinaus. Auf sechs zusätzlichen Seiten. Weil wir in Berlin sind, der Metropole, in der Sie das finden können, was viele andernorts vermissen, das wahre Leben nämlich, bieten wir zum Wochenende … genau: vier Seiten „Mehr Berlin“. Unser Ziel ist es, wichtige Debatten in der Stadt klug und witzig und spritzig aufzugreifen – oder sie auch mal anzuzetteln. Das kann alle Themen beinhalten, bunt wie das Leben, ob Stadtentwicklung oder die Oper.

Dazu wird vor allem eine Doppelseite dienen, die als sogenanntes Panorama gestaltet wird. Auf der ersten Seite können aktuelle Berliner Themen kommentiert werden, die vierte Seite geht im Geist eines Stadtfeuilletons auf gesellschaftlich Relevantes spielerisch ein. Illustriert werden diese Seiten mit bisher unbekannten oder wenig bekannten Werken von Malern, Grafikern, Architekten und Fotografen – wobei es immer um Berlin gehen soll. Die Künstler werden auf einer der vier Seiten porträtiert.

Damit sind wir aber noch nicht am Ende! Im Politikteil betrifft das vor allem die Sonntagsausgabe. Hier erscheinen die Seiten 4 und 5 nun unter dem Titel „Die Sonntagsfrage“, und die Beiträge sollen substanziell werden, dürfen aber auch mal subjektiv sein und ein wenig subversiv. So viele Fragen hält das tägliche Leben bereit, und irgendwie sind alle politisch, das wissen wir seit den alten Griechen. Wie hart sind unsere Richter? Was ist ein guter Vater? Macht Politik einsam? Zum jeweiligen Thema kann es einen Essay geben, eine Recherche, ein Interview, einen Gastbeitrag oder eine Reportage. Beginnen werden wir aber mit einer Langzeitbeobachtung von Renate Künast, die, sagen wir: mehr Berlin will.

Lorenz Maroldt und Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteure des Tagesspiegel.
Lorenz Maroldt und Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteure des Tagesspiegel.

Außerdem erscheinen am Sonntag zwei Seiten „Meinung“, weil wir alle zunehmend zu allem eine Meinung haben sollen, das geht bis hinein in Rateshows. Damit wir sie uns bilden können, gibt es mehr Beiträge, die Einordnung bieten und Orientierung.

Wir bieten eine neue, deutschlandweit bisher nicht gekannte Seite rund ums Ehrenamt und soziales Engagement („Wer hilft wem“), eine Seite übers digitale Leben mit allen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Aspekten des Internets („Netzspiegel“) – und noch mehr, viel mehr. Wir laden Sie ein: Schauen Sie selbst! Es wird doch hoffentlich eine Idee dabei sein, die Ihnen gefällt.
Ach, fast hätten wir es vergessen: Ihr Tagesspiegel ist Deutschlands meistzitierte Regionalzeitung. Und nach einer Untersuchung der Universität Hamburg bei der Qualität Deutschlands Regionalzeitung Nummer 1. Das wollen wir bleiben. Eine gute Idee, nicht?

Ganz herzlich, Ihre Stephan-Andreas Casdorff und Lorenz Maroldt

Einen Eindruck, wie die neuen Seiten aussehen, bekommen Sie hier und hier. Mehr am Kiosk.

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