Berlin : Mitgehangen, mitgefangen

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OLYMPIASTADION

Im Auftrag des Landes Berlin hatte die Walter Bau AG das Stadion für 242 Millionen Euro komplett saniert. Für den Betrieb waren der Baukonzern, Hertha BSC und das Land Berlin gemeinsam zuständig. Mit der Insolvenz von Walter Bau platze die komplizierte Konstruktion, und der Senat musste am Ende noch ein Baudarlehen von 46 Millionen Euro ablösen.

WASSERBETRIEBE

Das ehemals landeseigene Unternehmen wurde 1998 in eine Holding überführt, an der sich zur Hälfte RWE und Veolia (ehemals Vivendi) beteiligten. In Gesetzen und Verträgen wurde den Privatinvestoren langfristig eine sehr attraktive Kapitalverzinsung garantiert. Zulasten der Berliner Wasserverbraucher. Die Verträge sind frühestens 2023 kündbar.

STEGLITZER KREISEL

In den siebziger Jahren galt das Hochhaus im Süden Berlins als architektonische Perle. Inzwischen ist der Kreisel schwer sanierungsbedürftig; vor allem wegen der Asbestbelastung. Aber der private Miteigentümer Becker & Kries wehrt sich entschieden gegen den möglichen Abriss des Gebäudes. Der Senat kann nicht allein entscheiden. za

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