Müll in Berlin : Neuköllns 15 Hotspots der Vermüllung

Jetzt hat der Bezirk sie genau dokumentiert: Orte in Neukölln, an denen immer wieder Abfall abgeladen wird. Hier liegen ungeahnte Chancen der Stadtvermarktung. Eine Glosse aus dem Tagesspiegel-Newsletter "Checkpoint".

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Ablage B. Der Bürgersteig dient in einigen Vierteln der Stadt wie selbstverständlich als Müllplatz.
Ablage B. Der Bürgersteig dient in einigen Vierteln der Stadt wie selbstverständlich als Müllplatz.Foto: imago/Jürgen Ritter

In unserem Städtchen wird ja bekanntlich alles als Event vermarktet, jetzt gibt es sogar eine offizielle Karte der beliebtesten „Müll-Hotspots“ von Neukölln - herausgegeben von Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) auf Anfrage des AfD-Abgeordneten Danny Damerau. Hier kommen die Orte zum Ausschneiden, falls der Berlinbesuch Sie mal wieder fragt, wohin:

1. Warthestraße / Wartheplatz / Oderstraße

2. Weserstraße

3. Schillerkiez (insbesondere Schillerpromenade, Weisestraße, Herrfurthstraße, Herrfurthplatz, Kienitzerstraße, Allerstraße, Okerstraße)

4. Stuttgarter Straße

5. Mittelweg

6. Mittelbuschweg

7. Kielhufer / Mergenthalerring / Dieselstraße

8. Karl-Marx-Straße

9. Sonnenallee

Müll, Dreck und Vandalismus in Berlin
Zersplittert liegen die Holzleisten dieser Bank auf dem Spielplatz in der Nicolaistraße Ecke Kaulbachstraße in Lankwitz. Wer macht eigentlich so etwas? Liebe Leserinnen, liebe Leser: Senden Sie Ihre Fotos von Müll, Dreck und Vandalismus in Berlin an leserbilder@tagesspiegel.de!Weitere Bilder anzeigen
1 von 149Foto: Cornelia Wagner
16.06.2017 14:03Zersplittert liegen die Holzleisten dieser Bank auf dem Spielplatz in der Nicolaistraße Ecke Kaulbachstraße in Lankwitz. Wer macht...

10. Hermannstraße

11. Donaustraße

12. Reuterstraße

13. Boddinstraße

14. Hobrechtstraße

15. Gerlinger Straße / Kölner Damm.

Und hier unsere Checkpoint-Prognose dazu: Demnächst wird das als Reisegeschichte in der New York Times zu erleben sein („15 Hot-Spots to Go in Berlin“), dann als Bannerwerbung bei „visitBerlin“ („Reach for Rubbish in Hipstertown!“) und schließlich als perpetuierende Stadtrundfahrt („Tourist Trash Tour: Hop on, drop off“).

Diese Glosse erschien zuerst im Tagesspiegel-Morgennewsletter "Checkpoint".

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