NACHTFLUGVERBOT VERSCHÄRFT : Starts in Tegel eingeschränkt

NUR MIT ZUSTIMMUNG



Am Flughafen Tegel soll es nachts etwas ruhiger werden. Die Luftfahrtbehörde hat angeordnet, dass die pauschale Ausnahmegenehmigung für Starts vom 1. August an nur noch bis 23.30 Uhr gilt; eine halbe Stunde weniger als bisher. Nach 23.30 Uhr muss die Behörde jedem Start zustimmen. Bisher durften verspätete Maschinen noch bis 24 Uhr in Tegel starten oder landen, wenn die planmäßige Abflug- oder Ankunftszeit vor 23 Uhr lag. Zustimmen muss hier nur die Verkehrsleitung des Flughafens. Bei Landungen gilt dies weiter bis 24 Uhr.

DEUTLICHER ANSTIEG

Bei Starts verkürzt die Behörde die Frist, weil es zuletzt einen „nicht mehr vertretbaren Anstieg“ der Anzahl verspäteter Abflüge nach 23 Uhr gegeben habe. Diese Starts stünden nur zu einem geringen Teil im Zusammenhang mit Ausnahmegenehmigungen, die wegen der verschobenen Inbetriebnahme des neuen Flughafens in Schönefeld befristet für Tegel erteilt worden seien. In Frankfurt (Main) läuft das Verfahren noch rigoroser. Dort dürfen Maschinen nach 23 Uhr jetzt grundsätzlich nicht mehr abheben – auch wenn sie nur eine Minute über der Zeit liegen. kt

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