Neues Berliner Kongresszentrum : „City Cube“ ersetzt bald das ICC

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Das Pappschild ist fertig. Arbeiter und Gäste beim Richtfest für den „City Cube“.
Das Pappschild ist fertig. Arbeiter und Gäste beim Richtfest für den „City Cube“.Foto: dpa

An der Stelle der einstigen Deutschlandhalle in Charlottenburg hat die Messe am Montag das Richtfest für ihr Kongress- und Messezentrum „City Cube“ gefeiert. Inklusive des Abrisses der Deutschlandhalle kostet der Neubau rund 80 Millionen Euro, er ist für bis zu 11 000 Gäste gedacht und soll im März kommenden Jahres öffnen.

Die Messe hatte als Termin ursprünglich die nächste Internationale Grüne Woche im Januar erwogen, aber der lange Winter mit Schneefall im März hatte den bis dahin pünktlichen Bauablauf zuletzt etwas verzögert.

Die Messe baut an. Ab März 2014 soll der „City Cube Berlin“ Platz für bis zu 11 000 Besucher bieten. 
Die Messe baut an. Ab März 2014 soll der „City Cube Berlin“ Platz für bis zu 11 000 Besucher bieten. Simulation: promo

Während der ab 2014 geplanten Sanierung des Internationalen Congress Centrums (ICC) finden alle Kongresse im City Cube statt, der für das erste Jahr bereits so gut wie ausgebucht ist. Nach Auskunft der Messe gibt es auch schon viele Anmeldungen für 2015 und die folgenden Jahre.

Erst 2014 will der Senat auch über die Zukunft des ICC entscheiden. Eigentlich sieht die Koalitionsvereinbarung der Landesregierung eine spätere Rückkehr zur Kongressnutzung vor, inzwischen wird aber auch ein Verkauf nicht mehr ausgeschlossen. Ein Beratungsunternehmen soll zunächst den Markt sondieren.

Aus Sicht von Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) stärkt der City Cube „die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Messe- und Kongressstandortes Berlin“. Als Kongress-Stadt liege man weltweit bereits auf Platz drei, sagte sie beim Richtfest. Jetzt sei es „unser Ziel, Wien und Paris zu übertreffen“.

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