Berlin : „Nicht mehr erklärbar“

Reaktionen auf die BER-Verspätung.

Foto: dapd
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Hartmut Mehd

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Air-Berlin-Chef: „Die Verschiebung der Eröffnung um mehrere Monate ist mit reinen Brandschutzmaßnahmen nicht mehr erklärbar.“

Ramona Pop, Grünen-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus: „Wie konnte ein Schaden übersehen werden, der nun zu einer fast einjährigen Verzögerung führt? Hier hat die Aufsicht versagt, die Planer rauszuwerfen ist ein Bauernopfer. Jetzt muss das ganze Ausmaß des Schadens auf den Tisch. Und die Frage nach den entstehenden Kosten muss beantwortet werden. Muss der Steuerzahler für dieses Versagen zahlen?“

Dieter Dombrowski, Vize-CDU-Fraktionschef im Brandenburger Landtag: „Der lange Zeitraum bis zur Eröffnung des neuen Flughafens offenbart das wahre Ausmaß der Probleme um den BER. Deswegen verlangen wir von Matthias Platzeck, dass er in seiner Regierungserklärung umfassend alle Missstände aufklärt und sich auch seiner Verantwortung stellt. Er muss alle Karten auf den Tisch legen und in einem transparenten Verfahren aufklären.“

Eric Schweitzer, Präsident der Industrie- und Handelskammer: „Es ist richtig, den Termin auf März 2013 zu legen und personelle Konsequenzen zu ziehen. Jetzt haben alle einen Termin, nach dem sie sich richten können und Planungssicherheit.“

Axel Vogel, Grünen-Fraktionschef im Brandenburger Landtag: „Hätten Platzeck und Wowereit ihre Kontrollpflicht im Aufsichtsrat erfüllt, wäre der Zeitverzug viel früher erkannt worden und es hätte mehr Zeit gegeben, umzusteuern.“

Gregor Beyer, Infrastrukturexperte der FDP-Fraktion im Brandenburger Landtag: „Der jetzt festgelegte neue Termin muss unter allen Umständen eingehalten werden. Alle Beteiligten müssen gemeinsam gewährleisten, dass es nun zur planmäßigen Eröffnung kommen wird.“

Burkhard Kieker, Geschäftsführer der Berlin Tourismus GmbH (visit Berlin): „Jetzt hat oberste Priorität, dass der BER wohlvorbereitet an den Start geht. Wir sehen der Eröffnung erwartungsvoll entgegen, da er einen Qualitätssprung in der Erreichbarkeit Berlins bringen wird.“ dapd

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