Nudelmessen-Streit in Templin beigelegt : Eigene Schilder fürs Spaghettimonster

Der Streit zwischen der Religionsparodie der Anhänger des "Fliegenden Spaghettimonsters" und den christlichen Kirchen ist beigelegt. Der "Pastafari"-Begründer Rüdiger Weida darf jetzt eigene Nudelmessen-Schilder aufstellen.

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Im Templiner Schilderstreit ist der Weihnachtsfriede hergestellt. Laut Bürgermeister Detlef Tabbert darf der Begründer der Satirereligion der „Fliegenden Spaghettimonster“ Rüdiger Weida seine Hinweisschilder zur „Nudelmesse“ mit eigenen Masten an den Ortseingängen nahe denen Schildern der Kirchen in der Erde verankern. Wie berichtet, hatten sich die christlichen Kirchen darüber beschwert, dass der selbsternannte „Bruder Spaghettus“ seine Nudelmessenschilder an Kirchenmasten gleich unter die mit den Gottesdiensten geschraubt hatte. Weida betonte stets, er habe die Genehmigung der Straßenmeisterei dafür gehabt.
Nun haben Landesstraßenbetrieb, Bürgermeister und Bruder sich auf die zentrale Anbringung, aber an eigenen Masten, geeinigt. Bis dahin, sagte Tabbert dem Tagesspiegel, böte man dem Pastafari-Begründer Rüdiger Weida Asyl für seine Schilder an jenen mit Templins Partnerstädten. Zuletzt hatten Unbekannte erst ein Nudelmessenschild beschmiert und dann die Nudelschilder an andere Stadtmasten geschraubt.

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