Polizei-Einsätze in Berlin : Kurden friedlich, Fußballfans aggressiv

Die Polizei hatte am Samstagabend zu tun. Während es auf der Kurden-Demo in Mitte völlig friedlich zuging, machten Fans vorm Union-Spiel Ärger.

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Foto: dpa

Zwei größere Einsätze beschäftigten die Polizei am Samstagabend. Am Potsdamer Platz in Mitte versammelten sich 600 kurdische Berliner, um gegen die entwürdigende und aggressive Behandlung ihrer Landsleute vonseiten der türkischen Regierung und der Polizei zu demonstrieren. Es wurden Transparente hochgehalten, Fahnen geschwenkt, alles war völlig friedlich.

Aggressionen vorm Spiel

Ärger veranlassten indes österreichische und deutsche Fans der Teams Austria Salzburg beziehungsweise FC Union. Noch vor dem Spiel pöbelten Hooligans und Sportsfreunde gegeneinander, beleidigten sich und attackierten einander. Die Beamten mussten vor allem Union-Fans beruhigen, es gab Festnahmen, Unioner attackierten Polizisten. Zuvor hatten Unioner mit einem großen Zug durch die Köpenicker Altstadt den 50. Vereinsgeburtstag gefeiert. Als Beamte die Fußballfans beim Lauf zum Stadion dirigieren wollten, gab es Verletzte.

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