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Berlin-Charlottenburg : Nach doppeltem Bombenverdacht: Entwarnung am Kudamm

Wegen eines verdächtigen Elektronikgerätes vor dem Institut Français ist der Kurfürstendamm auf Höhe der Uhlandstraße gesperrt gewesen. Zuvor war der Kudamm auf Höhe der Joachimsthaler Straße wegen eines verdächtigen Koffers weiträumig abgeriegelt gewesen.

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Das Maison de France am Kurfürstendamm. Foto: Thilo Rückeis
Das Maison de France am Kurfürstendamm.Foto: Thilo Rückeis

Zum zweiten Mal am Montagvormittag ist der Kurfürstendamm wegen eines Polizeieinsatzes gesperrt gewesen. Vor dem Institut Français war ein verdächtiges Elektronikgerät gefunden worden, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Es handelte sich um einen CD- oder DVD-Player. Das Institut befindet sich am Kurfürstendamm Ecke Uhlandstraße. Wenig später kam die Entwarnung durch die hinzugezogenen Kriminaltechniker der Polizei und die Sperrung wurde aufgehoben. Das Gerät sei vermutlich "zur Entsorgung" auf die Straße gestellt worden, sagte ein Sprecher.

Zuvor war der Kurfürstendamm auf Höhe der Joachimsthaler Straße eine knappe Stunde weiträumig abgeriegelt gewesen, weil eine verdächtige Tasche entdeckt worden war.

Diese Tasche wurde wenig später als "nicht gefährlich eingestuft", sagte ein Polizeisprecher. Sie enthielt Handschuhe und eine Wasserflasche.

Offenbar gab es sogar noch einen dritten Verdachtsfall: Im Parkhaus an der Kreuzung Kurfürstendamm Ecke Rankestraße wurde demnach etwa zeitgleich mit der Tasche ein dritter verdächtiger Gegenstand gefunden. Der Koffer sei jedoch sehr schnell als ungefährlich identifiziert worden.

Polizeieinsatz am Kudamm. Foto: Martin Niewendick
Polizeieinsatz am Kudamm.Foto: Martin Niewendick

Von der Sperrung waren zahlreiche Buslinien betroffen, wie die BVG via Twitter mitteilte. Der U-Bahnverkehr lief ungestört weiter.

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