Chinesinnen zur Prostitution gezwungen : Polizei hebt Bande von Schleusern aus

Die Polizei hat einen mutmaßlichen Ring von Schleusern geknackt. Sie haben Chinesinnen ins Land gelockt und zur Prostitution gezwungen.

Polizei im Einsatz (Symbolfoto)
Polizei im Einsatz (Symbolfoto)Foto: dpa/Patrick Pleul

Der Polizei ist ein Schlag gegen eine mutmaßliche Bande von Schleusern gelungen, die Chinesinnen in die EU und dann nach Deutschland brachten, um sie in einem Bordell als Prostituierte zu beschäftigen. Wie am Freitag mitgeteilt wurde, seien deswegen bereits am Dienstag nach richterlichen Beschlüssen Bordelle, Wohnungen und Geschäftsräume in Berlin durchsucht worden.

Seit Frühjahr 2015 geführte Ermittlungen fanden damit ihren vorläufigen Höhepunkt. Die Beamten nahmen auch die 51-jährige Hauptverdächtige fest. Gegen sie lag ein Haftbefehl in dieser Sache vor. Bei den Durchsuchungen sicherten die Ermittler Geld im Wert von 37 000 Euro und beschlagnahmten Handys sowie Dokumente zu Geldtransferzahlungen. Gleichzeitig wurden Vermögenswerte in Höhe von 326 000 Euro gesichert, um mögliche kriminelle Gewinne abzuschöpfen. Die Chinesinnen werden in der Regel mit falschen Versprechungen auf gut bezahlte Arbeitsplätze in die EU gelockt. Tsp

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