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Reifenplatzer bei Privatflugzeug : Nichts ging mehr auf dem Flughafen Schönefeld

Eine Maschine mit geplatztem Reifen stand auf der einzigen Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld. Andere Flugzeuge mussten warten oder wurden umgeleitet - das war aber wegen Obamas Staatsbesuch gar nicht so leicht.

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Am Flughafen Schönefeld sorgt ein geplatzter Reifen für Chaos.
Am Flughafen Schönefeld sorgt ein geplatzter Reifen für Chaos.Foto: Bernd Settnik/dpa

Nichts ging mehr am heutigen Nachmittag auf dem Flughafen Schönefeld. Beim Landen eines Privatflugzeugs gegen 14.30 Uhr war nach Angaben eines Flughafensprechers ein Reifen der Maschine geplatzt. Dadurch war die einzige Start - und Landebahn blockiert.

Die Flughafengesellschaft hoffte, dass die Maschine umgehend  abgeschleppt werden könne, was sich aber nicht verwirklichen ließ.  Erst gegen 16.15 Uhr war die Bahn wieder frei. Während der Bergung wurden zwölf Linienflugmaschinen, unter anderem von Easyjetz und Ryanair,  nach Tegel, Leipzig oder Dresden umgeleitet.

Wegen des Staatsbesuchs von US-Präsident Barack Obama seien aber die Möglichkeiten begrenzt, auf Tegel auszuweichen, so Lars Wagner, Sprecher des Flughafens Berlin Brandenburg.

Startbereite Flugzeuge mussten am Boden bleiben - teilweise mit Passagieren an Bord. Die beiden Insassen des Kleinflugzeugs blieben unverletzt..

Die parallele Südbahn, die für den BER gebaut worden ist, kann noch nicht genutzt werden, weil sie erst mit der Eröffnung des BER in den Regel-Betrieb genommen werden darf.

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