• Route Nummer 4: Vom S-Bahnhof Wannsee nach Kladow, Sacrow und Babelsberg (16 Kilometer)

Route Nummer 4 : Vom S-Bahnhof Wannsee nach Kladow, Sacrow und Babelsberg (16 Kilometer)

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Die Tour beginnt ganz bequem mit einer rund 20 Minuten dauernden Schifffahrt auf der Havel.

Kleine Bootstour.

Für die BVG-Fähre zwischen Wannsee und Kladow reicht ein Fahrschein der Tarifzone AB, dazu kommt noch das Ticket fürs Fahrrad. Die Abfahrtsstelle der BVG-Fähre befindet sich gleich gegenüber vom S-Bahnhof Wannsee (1). Dafür muss nur der Kronprinzessinnenweg überquert werden. An Wochenenden bildet sich vor der Abfahrt der Fähre zur jeweils vollen Stunde eine ziemlich lange Schlange. Doch das neue Schiff besitzt ausreichende Kapazitäten für Passagiere und kann maximal 60 Fahrräder transportieren.

Der Kulturpark.

Von der Anlegestelle in Kladow (2) mit seinen verführerischen Ausflugslokalen geht es zum 1,5 Kilometer entfernten Gutspark Neukladow (3). Dafür wenden wir uns nach rechts fahren die Imchenallee immer geradeaus bis zum Tor des Gutspark. Ein rühriger Kulturverein betreibt im Herrenhaus mit einem schönen Blick über die Havel ein Gasthaus und organisiert Veranstaltungen.
Wer dem hier ausgeschilderten Radweg folgt, gelangt nach Gatow und kann auf dem Groß Glieniecker Weg zum Vierfelderhof (früher Bauer Bathe) und weiter zum Militärhistorischen Museum auf dem Flugplatz Gatow fahren.

Platz zum Träumen.

Auf unserer eigentlichen Tour geht es auf der Imchenallee wieder zurück zum Fähranleger Kladow und immer weiter geradeaus, bis die Imchenallee auf den Sakrower Kirchweg trifft. Hier und auf der folgenden Kladower Straße weisen Schilder des Mauerradwegs zusätzlich die Richtung. In Sacrow (4) zweigt die Fährstraße nach links von der Sakrower Straße ab. Wir erkennen von der Kreuzung schon das Gartentor zum Eingang in den Park des Schlosses Sacrow (5), das aber nur sporadisch für Ausstellungen und Konzerte öffnet. Vom Schloss gelangen wir auf der Hauptallee zur Havel. Von hier sehen wir schon auf der linken Seite die Sacrower Heilandskirche (6). Sie kann besichtigt werden und bietet mit den Säulengängen tolle Fotomotive und Plätze zum Träumen. Der Weg führt zurück zur Fährstraße, an dessen Ende sich die Abfahrtsstelle für das Potsdamer Wassertaxi (7) befindet . Es bringt Fahrgäste bis zu sechsmal täglich auf die Berliner Seite zum Krughorn am Park Glienicke (www.potsdamer-wassertaxi.de). Wer vor der Abfahrt noch Zeit hat, kann eine Runde auf der Halbinsel Meedehorn (8) drehen. Ein Rundgang durch die Kleingartenanlage gleicht einer spannenden Geschichtsstunde, berichten doch mehrere Tafeln über die hier bis 1989 verlaufene Grenze und andere Ereignisse.

Der Schlosspark.

Vom Krughorn (8) verläuft ein glatter Weg bis zur Königstraße. Auf der rechten Seite steht die Glienicker Brücke (9). Wir fahren ein kurzes Stück auf der Königstraße Richtung Berlin und biegen dann nach rechts auf dem Mauerradweg in Richtung Griebnitzsee ab. Zunächst rollen wir durch Klein-Glienicke (9), das zu DDR-Zeiten völlig eingemauert war. Wir fahren auf der Waldmüllerstraße vorbei am Restaurant Bürgershof und rollen danach im rechten Winkel auf der Parkbrücke zum Schlosspark Babelsberg. Am Ende der Brücke sehen wir schon den Eingang zum Park Babelsberg (10), der die Handschriften der Gartengenies Peter Joseph Lenné und Fürst Pückler-Muskau trägt. Wir nehmen den Uferweg und fahren unterhalb des Schlosses Babelsberg, das derzeit wegen der Restaurierung geschlossen ist. Direkt am Weg liegt das Restaurant „Kleines Schloss“, das einst für das Kronprinzessenpaar Friedrich und Victoria erbaut wurde.

Schöne Aussichten.

Vor einer Erfrischung im hübsch weitläufigen Strandbad Babelsberg lohnt sich ein Aufstieg auf den Flatowturm, bietet er doch einen tollen Rundblick. Der Parkweg stößt auf die Fahrradstraße Am Park Babelsberg. Wir fahren auf der Neuen Straße bis zur Straße Alt Nowawes, biegen links und die nächste Straße rechts ab. Die Garnstraße führt zur Karl-Liebknecht-Straße, in die wir nach rechts einbiegen. An der Kreuzung liegt der S-Bahnhof Babelsberg.

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