Sperrungen und Baustellen : Berlins Staumelder im Dauerstress

In Berlin wird gebaut, gesperrt - und im Stau gewartet: Im östlichen Zentrum sind mehrere Straßen dicht. Und auch auf der Autobahn wird es eng.

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Foto: Kai-Uwe Heinrich
Foto: Kai-Uwe Heinrich

Durchschnittlich 69 Stunden stehen Autofahrer jährlich in Berlin im Stau, hat gerade erst der Navigationsgerätehersteller Tomtom ausgerechnet. Jetzt dürften ein paar Stunden hinzukommen. Zu den bekannten Dauerbaustellen gesellten sich vergangene Woche weitere – und es werden noch andere dazukommen. Denn Stadtentwicklungsverwaltung und Bezirke versuchen, die Arbeiten auf die Sommerferien zu konzentrieren.

Bildergalerie: Baustelle an der U5

Baustart für den Lückenschluss der U5
Es ist so weit: Die Schaufeln eines Baggers bohren sich ein wenig in den Sand – damit starten am Marx-Engels-Forum offiziell die Arbeiten zum Lückenschluss der U-Bahn-Linie U5.Weitere Bilder anzeigen
1 von 17Foto: dpa
24.04.2012 16:55Es ist so weit: Die Schaufeln eines Baggers bohren sich ein wenig in den Sand – damit starten am Marx-Engels-Forum offiziell die...

An der Kreuzung Unter den Linden/Friedrichstraße trifft am Montag der morgendliche Berufsverkehr zum ersten Mal auf die am späten Freitagnachmittag eingerichteten Sperrungen. Dicht sind die südliche Fahrbahn Unter den Linden zwischen Glinkastraße und Charlottenstraße für den Verkehr Richtung Osten. Unpassierbar ist ferner die Friedrichstraße zwischen Unter den Linden und der Behrenstraße. Zwischen der Universitätsstraße und der Schlossbrücke gibt’s auch nur jeweils eine Spur. Hier baut die BVG an der U-Bahnlinie U 5.

Auch auf anderen Straßen in diesem Bereich gibt es Einschränkungen. Auf der Ausweichstrecke über die Leipziger Straße sind am Spittelmarkt in beiden Richtungen nur zwei statt drei Fahrspuren befahrbar. Die parallele Behrenstraße ist Richtung Bebelplatz zwischen Glinkastraße und Friedrichstraße ebenfalls dicht. Und die Voßstraße bleibt noch mindestens bis März 2013 zwischen Ebert- und Wilhelmstraße komplett gesperrt. Von der Wilhelmstraße ist von heute an zudem Richtung Leipziger Straße nicht mehr das Rechtsabbiegen in die Kochstraße möglich. Hier sollen die Arbeiten bis Ende August dauern. Am Mollknoten, der Kreuzung Moll- und Otto-Braun-Straße, ist die Zahl der Fahrspuren ebenfalls reduziert. Hinzu kommen die Einschränkungen auf der Invalidenstraße, die Richtung Moabit zwischen Gartenstraße und Hessische Straße gesperrt ist und ansonsten meist nur noch einen Fahrstreifen hat. Wer kann, sollte nicht mit dem Auto durchs Zentrum fahren, raten die Experten.

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