Staatsschutz ermittelt : Autonome werfen Farb-Eier auf Politiker-Haus

Linksautonome haben in der Nacht zu Mittwoch Farbbeutelanschläge auf einen Neonazi-Laden in Oberschöneweide, auf das Wohnhaus des CDU-Politikers Kurt Wansner in Britz und auf das Gebäude der Senatsverwaltung für Inneres verübt.

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Mit Farbbeuteln haben Autonome einen Buchladen in Oberschöneweide attackiert. Sie vermuten hinter dem Betreiber des Ladens die Firma eines Neonazis.
Mit Farbbeuteln haben Autonome einen Buchladen in Oberschöneweide attackiert. Sie vermuten hinter dem Betreiber des Ladens die...Foto: dpa

Linksautonome haben in der Nacht zu Mittwoch Farbbeutelanschläge auf einen Neonazi-Laden in Oberschöneweide, auf das Wohnhaus des CDU-Politikers Kurt Wansner in Britz und auf das Gebäude der Senatsverwaltung für Inneres verübt. Auf einer linken Internetseite veröffentlichten die Unbekannten unter dem Namen „Autonome Antirassisten“ ein Bekennerschreiben dazu. Der Staatsschutz ermittelt.

Die Autonomen begründen ihre Taten mit dem aus ihrer Sicht „alltäglichen Rassismus“. Stellvertretend dafür stehe der in der rechten Szene bekannte Buchladen ebenso wie der CDU-Kreisvorsitzende Kurt Wansner und der Verfassungsschutz, der bei der Innenverwaltung ansässig ist. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Florian Graf sagte, Gewalt sei kein Mittel. „Es darf keinerlei Einschüchterung von Demokraten geben. Wir fordern daher alle demokratischen Parteien auf, sich deutlich von jeder Form des Extremismus zu distanzieren.“

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