Toleranz : Regenbogenflagge vor dem Roten Rathaus

Im Zusammenhang mit der Pride Week hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit vor dem Roten Rathaus die Regenbogenflagge gehisst. Sie soll Symbol für mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen sein.

Pride Week Wowereit Foto: ddp
Zusammen mit Kurt Krömer hisst Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit die Regenbogenflagge vor dem Roten Rathaus. -Foto: ddp

BerlinKlaus Wowereit (SPD) sprach von einem "symbolischen Akt" und setzte mit der Aktion ein Zeichen gegen die Misshandlung von Homosexuellen in der Stadt. Bei der Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben gebe es demnach noch viel zu tun. Ihm zufolge müsse nicht nur Toleranz, sondern auch Akzeptanz erreicht werden.

Auftakt der Pride Week sind am Samstag die "Respect Gaymes" in Prenzlauer Berg. Dabei treten Teams aus Migrantenverbänden, Sportvereinen, Schulen, Jugendzentren und der schwul-lesbischen Community gegeneinander an. Botschafter der Veranstaltung ist Kabarettist Kurt Krömer, der Wowereit half, die Flagge hochzuziehen. Mit der Aktion wolle er Homosexuellen Respekt zollen.

Auch vor den Bezirksrathäusern wurden Regenbogenflaggen gehisst. Wowereit zeigte sich erleichtert, dass die Fahne auch in Reinickendorf weht. Zuvor hatte sich die Reinickendorfer Bürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) gegen eine solche Aktion gewehrt. Der SPD-Politiker betitelte diese Haltung als Skandal. (fg/ddp)

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