Verkauf von Bundesimmobilien : Dragoner-Areal: Bund prüft Klage gegen Senat

Berlin und der Bund streiten um den Verkauf von Immobilien. Beim Kreuzberger Dragoner-Areal scheint der Konflikt nun zu eskalieren.

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Das Gelände hinterm Finanzamt Kreuzberg wird von Gewerbetreibenden genutzt. Der Senat wünscht sich hier Sozialwohnungen.
Das Gelände hinterm Finanzamt Kreuzberg wird von Gewerbetreibenden genutzt. Der Senat wünscht sich hier Sozialwohnungen.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Der Bund prüft eine Klage gegen die Entscheidung des Senats, das Kreuzberger Dragoner-Areal zum Sanierungsgebiet zu erklären. Das sagte die Bundestagsabgeordnete Lisa Paus (Grüne) der Berliner Zeitung. Das Bundesfinanzministerium habe ihr die Klageprüfung bestätigt. Wegen Einwänden des Bundesrechnungshofes seien die Verhandlungen über den Verkauf von Bundesimmobilien an Berlin abgebrochen worden. Die Verhandlungen über 4500 Wohnungen und Grundstücke des Bundes sollten eigentlich schon zum Herbst 2015 abgeschlossen sein, zogen sich aber immer länger hin. Der Verkauf des knapp fünf Hektar großen Areals am Mehringdamm an eine Investorengruppe aus Wien zum Höchstpreis von 36 Millionen Euro war im Bundesrat auf Initiative Berlins gestoppt worden.

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Pamela Schobeß, Clubbetreiberin des "Gretchen" auf dem Dragoner-Areal
Dragoner-Areal: Mieter wehren sich gegen Verkauf
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