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Neue Busse : Die BVG macht sich’s leicht

15.08.2012 15:25 Uhrvon
Gelber Holländer. Die neuen Leichtbaubusse stammen von der niederländischen Firma VDL. Zwei dieser Fahrzeuge rollen zu Testzwecken durch den Norden Berlins.Bild vergrößern
Gelber Holländer. Die neuen Leichtbaubusse stammen von der niederländischen Firma VDL. Zwei dieser Fahrzeuge rollen zu Testzwecken durch den Norden Berlins. - Foto: dapd

Die BVG will ein Leichtgewicht werden. Ihre Busse sollen weniger wiegen – und damit auch weniger Sprit verbrauchen.

Die ersten beiden Leichtbaubusse werden von Montag an auf der Linie 259 (S-Bahnhof Buch – Stadion Buschallee) eingesetzt. BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta hofft, dass die Busse bis zu 20 Prozent weniger Diesel schlucken als herkömmliche Fahrzeuge.

Vier Jahre lang hat die BVG die Fahrzeuge des niederländischen Herstellers VDL (van der Leegte) geleast. Bewähren sie sich, will die BVG auf den Leichtbau umsteigen, den andere Hersteller bisher verschlafen haben. Die Fahrzeuge seien so sicher und komfortabel wie andere, sagte Jasper van Gend vom Hersteller VDL bei der Vorstellung der neuen Busse am Dienstag. Drei Tonnen Gewicht würden durch eine besondere Bauform beim Boden und der Fahrzeugdecke gespart.

Bildergalerie: Historische Busse der BVG

Noch keine Lösung gibt es, wie Busse auch leiser werden könnten. Die Zukunft gehöre dem Elektroantrieb, sagten van Gend und BVG-Buschef Martin Koller. Hier dauere die Entwicklung aber noch Jahre. Auch Doppeldecker sollen in Zukunft elektrisch angetrieben werden. Zuvor sei aber auch bei den Großen Gelben ein Leichtbau möglich, ist van Gend überzeugt. Das Problem bei der Entwicklung sei die geringe Stückzahl, die man verkaufen könne. In Deutschland interessiert sich neben der BVG derzeit Nürnberg für – wenige – Doppeldecker.

Auch das Projekt, einen Bus berührungslos mit Strom für den Antrieb zu versorgen, werde weiterverfolgt, sagte Koller. Vorgesehen ist hierfür die Linie 147 (Märkisches Museum – Hauptbahnhof).

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