Von Tag zu Tag : Bodenständig

Klaus Kurpjuweit hätte Angst, dereinst vom BER abzuheben.

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Es kracht in Berlin – am Himmel und auf Erden. Geräuschvoll geht nämlich auch das BER-Pannenprojekt ins neue Jahr. Wer glaubte, der Gipfel der Peinlichkeit sei dort erreicht, hat sich schon wieder geirrt. Noch nicht einmal die Kühlmaschinerie für die zentrale Computeranlage haben die Planer offenbar richtig dimensionieren können. Und selbst das simple Verbinden von Rohren für den Transport von Kerosin scheint man nicht gepackt zu haben. Dabei ist es doch möglich, zumindest Gasleitungen über tausende von Kilometern druckdicht zu bauen.

In Schönefeld aber geht wohl schief, was nur schiefgehen kann. Das hätten nicht einmal die hartnäckigsten Gegner des Projekts träumen können. Das als Vorzeigemodell gestartete größte Infrastrukturprojekt im Osten Deutschlands ist längst zur größtmöglichen Lachnummer geworden. Leider weltweit.

Vielleicht wäre es besser, den Flughafen nie zu eröffnen. Wer weiß schon wirklich, woran es dort noch hapert? Das Gefühl, eines Tages von einem solchen Pannenflughafen abheben zu müssen, ist alles andere als beruhigend. Weder 2013 noch 2014 noch irgendwann. (Seite 1).

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