Berlin : Wartenberger Feldmark: Startschuss für Park an nordöstlicher Stadtgrenze

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Auf dem Terrain der "Wartenberger Feldmark" an der nordöstlichen Stadtgrenze von Berlin soll ein neues Naherholungsgebiet mit Gärten, Wiesen, Wald, Rad- und Skaterwegen entstehen. Gestern stellte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die Ergebnisse eines landschaftsplanerischen Wettbewerbs für das etwa 210 Hektar große Areal vor. Das Preisgericht empfahl, den Siegerentwurf des Berliner Büros "Plancontext" auszuführen.

Der Entwurf sieht nahe der Wartenberger Stadtkante aus Plattenbauten Gärten mit Obstbäumen und Sitzgelegenheiten vor. In Richtung der Landesgrenze zu Brandenburg soll sich ein "Wiesenmeer" anschließen. Außerdem sind neue, keilförmige Waldflächen geplant. Ein bestehendes Feuchtbiotop und Weiden sollen erhalten werden. Die Planer hoffen darauf, dass im nächsten Jahr mit den Arbeiten begonnen werden kann. Für den ersten Bauabschnitt stehen vier Millionen Mark zur Verfügung, zum großen Teil handelt es sich um Geld, das die Bahn als Ausgleich für zugebaute Flächen zahlen muss.

Die Wartenberger Feldmark liegt auf dem Berliner Teil des Regionalparks Barnimer Feldmark. An den Park schließen sich mit den Neuen Wiesen im Westen und dem Landschaftsraum Falkenberg im Osten zwei weitere, zum Teil noch unfertige Parks an. Die Landwirtschaft soll das Bild der Gegend auch weiterhin prägen, hieß es in den Wettbewerbszielen. Aufgabe war zudem, einen Badesee einzuplanen. Derzeit ist jedoch offen, wie solch ein künstliches Gewässer finanziert werden kann. Die Entwürfe des Wettbewerbs werden vom 30. November bis zum 15. Dezember werktags von 12 bis 18 Uhr in den Räumen der Senatsverwaltung in der Jebenstraße 2 ausgestellt.

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