"Xavier" und die Bahn : Es fahren wieder Züge nach Cottbus

Von Cottbus fährt die Bahn wieder bis Königs Wusterhausen. Fahrgäste nach Berlin müssen weiterhin auf die S-Bahn umsteigen.

Sturmtief Xavier hatte den Zugverkehr mancherorts tagelang lahmgelegt.
Sturmtief Xavier hatte den Zugverkehr mancherorts tagelang lahmgelegt.Foto: Hartmut Schwarzbach/argus

Knapp eine Woche nach dem Sturm „Xavier“ können ab Mittwoch auch wieder zwischen Cottbus und Königs Wusterhausen auf der Linie RE 2 Züge der Ostdeutschen Eisenbahn (Odeg) fahren. In Königs Wusterhausen müssen die Fahrgäste in die S-Bahn umsteigen, weil die Strecke von dort bis zum Ostbahnhof noch gesperrt ist.

Durch „Xavier“ war nördlich von Königs Wusterhausen ein Mast der Oberleitung über drei Gleise gestürzt, und bei Grünau hatten umfallende Bäume insgesamt sieben Masten kippen lassen. Die Bahn hofft, dass diese Schäden bis Ende der Woche behoben sein werden. Planmäßig fahren die Odeg-Züge bereits zwischen Ostbahnhof und Wismar.

Bald wieder nach Plan

Im Fernverkehr Richtung Hamburg sollen die Züge ab Montagfrüh wieder auf ihrer Stammstrecke über Wittenberge fahren; die eine Stunde längere Fahrt über Stendal entfällt dann. In der Gegenrichtung fahren die Züge bereits auf der Stammstrecke.

Von Donnerstag an fahren voraussichtlich auch wieder Züge zwischen Bernau und Senftenberg (RB 24). Die Verbindung Potsdam–Flughafen Schönefeld (RB 23) soll am Freitag folgen. Die Strecke nach Wünsdorf-Waldstadt (RE 5/RE 7) bleibt voraussichtlich bis 18. Oktober gesperrt. Keinen Termin gibt es zur Aufnahme des Zugverkehrs auf dem westlichen Außenring mit den Linien RE 6 und RB 20.

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