IS bedroht Palmyra : „Wir sind vom IS jetzt schon zum Tode verurteilt“

Einen Tempel hat die Terrormiliz "Islamischer Staat" in Palmyra schon gesprengt, einen Archäologen getötet. Die restlichen Mitarbeiter fürchten nun um ihr Leben.

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Der Chef der Syrischen Antikenverwaltung, Maamoun Abdulkarim. Foto: Louai Beshara/AFP
Der Chef der Syrischen Antikenverwaltung, Maamoun Abdulkarim.Foto: Louai Beshara/AFP

Der Chef der Syrischen Antikenverwaltung, Maamoun Abdulkarim, macht sich wegen des Vorrückens der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) große Sorgen um Palmyras Weltkulturerbe und seine Mitarbeiter.

„Wenn der IS weiter vordringt, werden wir alle ermordet. Man wird uns den Kopf abschneiden, denn wir schützen die Götterfiguren der Griechen, Römer und Christen – Figuren, die für sie heidnischen Charakters sind. Wir alle sind jetzt schon verdammt und zum Tode verurteilt“, sagte Abdulkarim dem Tagesspiegel.

Nach der Ermordung des syrischen Archäologen Khaled Asaad und der Sprengung des Baal-Shamin-Tempels erwarte er von der internationalen Gemeinschaft Solidarität und Unterstützung sowie sichere Grenzen, um das Eindringen der IS-Kämpfer zu stoppen.

Lesen Sie das vollständige Interview am Donnerstag im Tagesspiegel.

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