Kultur : Jüdische Kulturtage Berlin eröffnen mit Jazz

Seit Freitag läuft der Vorverkauf für die 26. Jüdischen Kulturtage in Berlin, die vom 16. bis 26. August stattfinden werden. „Ein übergeordnetes Thema gibt es diesmal nicht“, sagt Intendant Martin Kranz. Stattdessen soll die Vielfalt jüdischer Kultur, Geschichte und vor allem Musik im Vordergrund stehen. Erstmals wird nicht synagonale Musik den Auftakt bilden, sondern ein Konzert des Jazz-Bassisten Avishai Cohen in der Synagoge an der Rykestraße. Auch die Abschlussveranstaltung am selben Ort ist ein Novum: eine „Pianistennacht“, bei der mit Omer Klein, Yaron Hermann und Maurice El Médioni drei der gefragtesten israelischen Crossover-Pianisten auftreten. Bei einer „israelisch-iranischen Begegnung“ diskutieren der israelische Schriftsteller Ron Leshem und der iranische Comiczeichner Hamed Eshrat am 21. August im Jüdischen Museum miteinander. Und am 23. August feiert die Red Band ihre Europapremiere im Lido. Die von Red Orbach geleitete Plüsch-Puppen-Band besitzt in Israel Kultstatus und tritt dort in einer eigenen Fernsehshow auf. „Eine israelische Mischung aus den Muppets und Southpark“, sagt Ruth Hundsdoerfer, Sprecherin der Kulturtage. Tickets und Infos: www.juedische-kulturtage.org EW

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